Am 6. Juni 2006 ging im Münchener Olympiastadion ein eindrucksvolles Großkonzert über die Bühne. Zahlreiche Stars aus der ersten Liga boten Werke von Wagner bis Bernstein dar, darunter der Startenor Plácido Domingo, die Sopranistin Diana Damrau, der Pianist Lang Lang, das Bayrische Staatsorchester mit Chor, das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks mit Chor und die Münchner Philharmoniker. Mit von der Partie waren zudem die Söhne Mannheims mit Sänger Xavier Naidoo, die mit einem musikalischem Zwischenspiel begeisterten - wir haben es also mit einem wahrhaftig spektakulären Event zu tun.
Drei Yamaha PM1D-Systeme wurden für Front Of House ausgewählt. Die Signale dieser drei Pulte gingen an eine LCR-Haupt-PA-Anlage (bestehend aus d&b-Arrays der J-Serie), an das erste Yamaha DME-System (bestehend aus zwei DME64N-Einheiten für Mid- und Nahfeld-Systeme der Q-Serie von d&b) und an ein weiteres DME-System (bestehend aus einer DME64N und einer DME24 für die Delay-Lines, ebenfalls Q-Serie von d&b). Ein "Yamaha/Riedel Artist 1D"-Glasfaser-System sorgte dafür, dass die PM1D-DSP-Einheit auf der Bühne sicher und mit einem Minimum an Kabeln mit der 150 Meter entfernten FOH-Konsole verbunden wurde.

Der gesamte Signal-Austausch zwischen den einzelnen PM1D-Systemen, von den PM1Ds zu den DME-Systemen (mit den Mid-/Near- und Delay-Boxen der Q-Serie) und zur PM5D-Monitor-Konsole wurde im AES/EBU-Format über MY8-AE- und MY16-AE-Karten realisiert. In der DME befand sich für die Delaylines außerdem eine MY16-C-Karte, die eine CobraNet-Glasfaser-Verbindung zur Überbrückung der 250 Meter langen Distanz zwischen Front Of House und dem Delay-Amp im Stadion-Dach möglich machte.
Der große Erfolg ist Neumann & Müller zuzuschreiben, und er ist ein eindrucksvoller Beweis für die Qualität und Flexibilität von Yamahas Digitalsystemen und d&B-Lautsprecheranlagen.