DIE BAND THE BEAUTIFUL SOUTH ERKLÄRT DAS M7CL ZUM SUPER-PULT IHRER SUPERBI-TOUR!


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Eddie Mulrainey, Toningenieur für den Monitor-Sound, nahm vor kurzem Yamahas neues Pult M7CL mit auf die Tournee der britischen Topband The Beautiful South, die ihr brandneues Album "Superbi" (www.beautifulsouth.co.uk) bewarb. Für Mulrainey war dies auf Tour die erste Berührung mit einer Digitalkonsole, sodass sich unweigerlich die Frage aufdrängt: Was hat den Toningenieur wohl veranlasst, die Analog-Domain auf das Abstellgleis zu schieben?

"Ich habe viele Bands mit allen möglichen Pulten gemischt, doch ich glaube, dass sich das M7CL für den Umstieg auf Digitaltechnik am besten eignet", sagt Mulrainey. "Es verfügt über 48 motorisierte Fader, es sind also keine Fader-Flips nötig zwischen 1-8 und 9-16, 1-24 und 25-48 oder was auch immer. Ich habe alles vor der Nase - und mit dem Touchscreen auch sofort im Griff."

Das Pult sei ihm vom Händler und Veranstaltungstechnik-Dienstleister Wigwam (www.wigwam.co.uk) empfohlen worden, fährt Mulrainey fort. "Die Leute dort sind genial und der Support von Alex [Hadjigeorgiou] unschlagbar. Zusammen mit Yamahas internationalem Backup-Support hatte man ein unerschütterliches Gefühl von Sicherheit."

"Alex erklärte mir, dass ich vier Grafik-EQs mit 31 Bändern oder sogar acht der neuen Flex15-GEQs nutzen konnte - und trotzdem noch vier interne Effekte zur Verfügung habe. Die Flex15-Grafik-EQs haben ebenfalls 31 Bänder, aber man kann bis zu 15 Bänder gleichzeitig nutzen. Das war für mich perfekt, denn mit den Wedges, die ich verwendete, wusste ich, dass ich sowieso nur ungefähr sechs bis acht Bänder benötigen würde."

Eddie betreibt eine Event-Produktionsfirma in Dubai (www.3db-dxb.com), und genau dort fand auch der Einstieg in die Technik des M7CLs statt - und zwar auf einem höchst indirekten Wege…

"Ich saß im Büro und lud die M7CL-Editor-Software in den Yamaha Studiomanager auf meinem PC", erinnert sich Eddie. "Ich benannte alle Kanäle, justierte die Hi-Pass-Filter, stellte die Kompressoren ein - und dachte die ganze Zeit, das könne so nicht funktionieren. Aber als ich zurück nach Großbritannien zu Wigwam für ein gezieltes Eingewöhnungstraining am M7CL kam, steckte ich nur den USB-Stick ins Pult und zack - alles war da! In 3000 Meilen (ca. 5000 km) Entfernung hatte ich die Konsole eingerichtet, dann flieg ich heim auf die Insel - und plötzlich ist alles schon fertig. Großartig!"

Während die Tournee am Laufen war, begann Eddie, die bequemen Speicher- und Recall-Funktionalitäten der Konsole voll auszuschöpfen.

"Wir brachten die erste Show hinter uns und dachten: 'Yeah, das war super!' Also speicherte ich die Daten, machte mich auf zur nächsten Show, merkte dort, dass alles ein bisschen anders ist, änderte einen Haufen Einstellungen und speicherte die Änderungen als neue Szene ab. Ich fragte mich etwa nach der Hälfte der Tournee: 'Mach mal eine Minute halblang, Eddie, was hast du mischtechnisch eigentlich beim ersten Termin in Glasgow gemacht?' Wenn man bei einem Analogpult etwas verändert, wird man dies nicht mehr reproduzieren können, und zwar selbst dann, wenn die Änderung dokumentiert wurde - das Ergebnis wird nie ganz dasselbe sein. Doch beim M7CL wird einfach eine Szene aufgerufen und für die nächtliche Show kopiert und eingefügt."

"Ich habe eine prall gefüllte Szenen-Bibliothek von jedem Gig, bei dem wir waren. Und jetzt, wenn einer von der Band fragt, ob ich einen bestimmten Sound machen kann, den wir bei einem vorherigen Konzert schon hatten, brauche ich nur zurückzufragen: 'Wo? Bristol? Plymouth?' Jemand sagte: 'Oh schön, dann brauchen wir auf der nächsten Tour gar keinen Soundcheck?' Na gut, das wäre wohl ein bisschen übertrieben, aber rein theoretisch…"

Eddie weiter: "Das M7CL hat einige Funktionen, die man nicht mal mit sehr viel kostspieligeren Pulten hinkriegt. Das Kopieren der Einstellungen eines Grafik-EQs zum Beispiel. Ich habe 24 Wedges, die alle gleich sind. Also wähle ich eine Kurve, die ich als Startpunkt verwende und kopiere sie einfach auf alle meine Outputs."

Ganz klar, die Benutzerfreundlichkeit von Yamahas Software machte eindeutig Eindruck auf Eddie, aber er war ebenso begeistert von der Praxistauglichkeit und der Herkunft des M7CLs…

"Vorher hatte ich ein Pult mit 48 Kanälen und drei volle Racks - 16 Kanäle Grafik-EQs und massenweise Effektgeräte. Jetzt habe ich alle Grafik-EQs in der Konsole und benutze die gleichen Yamaha-Effekte wie vorher, weil auch sie bereits eingebaut sind. Der neue REV-X-Plate-Hall ist richtig nett. Zudem gibt es pro Kanal ein Gate und einen Kompressor. Für den Preis fantastisch!"

Yamaha habe weitaus mehr Erfahrung mit Digitalpulten als andere Hersteller, stellt Eddie fest. "Denn dort haben sie mit dem 02R, dem DM2000, dem PM1D und dem PM5D bereits die gesamte Palette abgedeckt. Während die meisten großen Hersteller von Pulten jetzt erst auf die Idee kommen, kleinere Konsolen zu fertigen, hat Yamaha dieses Thema bereits lange vorher in Stein gemeißelt. Viel von dem, was wir in Dubai machen, dreht sich um kleine Konferenzen. Aus diesem Grund werde ich ein paar 01V96-V2s besorgen. Ich habe mir das Pult angeschaut und dachte einfach nur: 'Wow'!..."

Eddie erklärt uns, dass sich die Herangehensweise an seinen Job während der Beautiful-South-Tournee im Zuge seiner Erfahrung mit dem M7CL beständig geändert hat:

"Ich merkte, dass ich aus den Wedges mehr Headroom bekam. Alles klang sehr viel sauberer als mit Analogtechnik. Der obere Höhenbereich, also das Highend, war wesentlich deutlicher, sauberer und crisper. Und es gibt eine andere fantastische Funktion, die ich vorher vergeblich versucht hatte, mit Analogtechnik zu realisieren. Ich benutzte die Output-Delays, um die Center-Wedges mit den Sidefills zeitlich anzugleichen und bemerkte, dass dies einem starken Aufschaukeln der unteren Mitten entgegenwirkte. Toll, was hier auf engstem Raum geboten wird."

"Ein weiterer erstaunlicher Gesichtspunkt ist, dass wir das M7CL wie zwei Pulte verwendet haben. Vorher hätte ich der Support-Band niemals erlaubt, mein Pult zu benutzen - ich hatte für diese ein zweites. Aber beim M7CL rufe ich einfach die Einstellungen für den Support auf und bin auf der sicheren Seite."

Wir können also Eddie als jüngstes Mitglied in eine große Gruppe von Digital-Umsteigern einreihen. Es scheint nicht viel nötig zu sein, um als fortschrittlicher Toningenieur das Tor zu einer Welt mit ganz neuen Möglichkeiten aufzustoßen. Offenbar reichen ein paar Stunden (oder weniger) an Yamahas fantastischem M7CL.

Die Beautiful-South-Tournee wurde im August fortgesetzt, unter anderem mit Gigs in Castle Howard (Yorkshire) und beim V-Festival, das gleichzeitig im Hylands Park (Chelmsford) sowie im Weston Park (Staffordshire) stattfand.