PM5000 liefert Headroom für 320.000 Konzertbesucher


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Foto: Lou Beerens


Marco Borsato unterstrich bei einer Konzertreihe im Oktober 2006 einmal mehr seine Stellung als erfolgreichster Sänger der Niederlande und Belgiens, als der im niederländischen Alkmaar geborene Superstar an nur einem Tag mehr als 320.000 Karten verkaufte. Sage und schreibe zehn Konzerte wurden im Gelredome-Stadion in Arnheim ausgetragen. Die Produktionsfirma der Veranstaltung, The Entertainment Group, beauftragte das holländische Unternehmen Peak Audio, sich der Installation einer riesigen Beschallungsanlage zu widmen.


Foto: Lou Beerens
Will Jan Pielage, der sowohl für den FOH-Mix als auch für die gesamte PA verantwortlich war, hatte eine kleine Liste mit den fünf wichtigsten Anforderungen an die zu installierende Audioanlage. Und auf dieser standen folgende Stichpunkte: Dynamikumfang, Dynamikumfang, Dynamikumfang, mehr Dynamikumfang und noch mehr Dynamikumfang. Natürlich kann uns der Soundprofi seinen Fokus auf Ausgangsleistung auch erklären: "Marcos Konzerte sind extrem dynamisch und lebendig, wir hatten keine andere Wahl, als die leistungsstärksten Systeme zu nehmen, die wir auftreiben konnten. Wir benutzten d&B-Systeme, und zwar die Komponenten J8, J12, J-Sub, C3, Q1, Q7 und B2. Als Haupt-FOH-Konsole verwendeten wir ein Yamaha PM5000. Ich habe schon viele verschiedene Pult- und Lautsprecher-Marken ausprobiert, aber kein anderes System kommt an den Dynamikumfang dieser Kombination heran. Im Gelredome, eines der besser klingenden Stadien in den Niederlanden, war es möglich, das ganze Programm mit diesem Lautsprechersystem durchzuziehen. Insgesamt wurden 138 Top-Teile und 36 Subwoofer verwendet. Die Mehrzahl der Lautsprecher wurde vom Stadion-Dach aus geflogen, aber es gab auch ein bisschen Unterstützung vom Boden für das Linearray und die beiden großen Cluster."

Der Monitor-Mix der Band wurde von Paul Duwel an einem Yamaha PM1D durchgeführt, der Monitor-Mix des Orchesters von Erik Hendriks. FOH-Mann Will Jan Pielage hatte neben dem PM5000 noch ein DM1000V2 für den Publikumsmix zur Verfügung. Tijmen Zinkhaan war der Mann für den Orchester-Mix. Er arbeitete mit einem Heritage2000-Pult. Die beiden Systemtechniker Barak Koren und Paul van Baasbank unterstützten Will Jan Pilage bei der Planung und Einrichtung der Audio-Anlage.

Will Jan hat noch ein paar Vergleiche für uns parat: "Der einzige Nachteil des PM5000s gegenüber einem PM1D am FOH-Platz sind die drei für den Mix erforderlichen Sideracks mit Kompressoren, EQs, Effekten und Gates. Alle diese Dinge befinden sich beim PM1D bereits im Pult. Die Automation des PM5000s holt diesen Makel aber wieder auf. So können zum Beispiel die Fader und das Effektrouting automatisiert werden. Folglich konnten wir Fader-Einstellungen und FX-Routing-Presets für jeden Song einzeln aufrufen. Aber vor allem lieferte mir das Pult die extreme Dynamik, die ich für diesen Job brauchte. Das Ergebnis des Ganzen war einer der besten Live-Auftritte, den ich jemals gehört habe, was natürlich perfekt zur enormen Energie passt, die ein Marco Borsato an 32.000 Zuschauer abgibt, Nacht für Nacht - und das zehn Mal hintereinander."

Weitere Informationen auf www.theentertainmentgroup.nl