Es muss schon eine sehr spezielle Geburtstagsparty sein, wenn ein internationaler US-Superstar eigens für einen Privatauftritt im Luxushotel "The Dorchester" nach London fliegt.
Aber es gibt auf diesem Planeten ein paar wenige Betuchte, die über genug Kleingeld verfügen, um solch verschwenderische Partys zu schmeißen. Und verständlicherweise ertragen solche Leute nicht alle damit verbunden Kosten und organisatorischen Probleme klaglos, um sich am Ende ihre himmlische Vorstellung durch einen unterirdischen Sound verschandeln zu lassen.
Wir schreiben den 5. Januar 2007, an dem Lionel Richie extra von Los Angeles nach London eingeflogen kommt, um vor ein paar Hundert glücklichen Auserwählten bei einer megaexklusiven Dreifach-Geburtstagsfeier für einen erfolgreichen Finanzjongleur sowie dessen Frau und Tochter zu spielen. Natürlich war bei einem solch hohen Niveau nur die allerbeste Audioqualität gut genug. Schließlich traten neben Schmusepopper Richie ("Hello") auch noch die famose Beat-Legende The Searchers sowie der britische Comedy-Star Jimmy Tarbuck auf. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Reden, die auf dem Programm standen.
Arthur Anderson, Leiter der Produktion und FOH-Toningenieur von der Produktionsfirma Transmedia742 aus dem britischen Bedford, konnte bei so einer Besetzung gar nicht anders, als sich für ein Yamaha PM5D entscheiden.
"Der Kunde erklärte uns das Ausmaß der Veranstaltung und erzählte uns von der Gegenwart Lionel Richies, der ja schließlich extra mit seiner Band und Anhang eingeflogen kam. Da außerdem noch The Searchers auf dem Programm standen, und wir ein paar Hand-Mikros einplanen mussten, wussten wir, dass wir doch insgesamt auf 48 Kanäle kommen würden", erklärt Arthur.
"Bei dem vielen Geld, das diese Firmen-Events kosten, wird natürlich auch ein exorbitanter Sound erwartet. Das Yamaha PM5D war also schon aus diesem Grund die ideale FOH-Konsole."

Aber auch die Flexibilität des PM5Ds war der Schlüssel zum Erfolg des Abends. Zusätzlich zum Haupt-Stereo-Mix hatte Arthur acht weitere Sends für Seiten-Cluster und In-Fills in Benutzung, die an verschiedenen Stellen im Ballsaal positioniert wurden. So spielte es überhaupt keine Rolle, wo sich der Gast befand, denn an jedem Punkt im Raum war die Klangqualität gleich gut.
Es liegt in der Natur von Firmenveranstaltungen, dass die Zeit für den Einstieg und die Soundchecks extrem knapp ist. Dass man das PM5D schon vor der Veranstaltung offline, also ohne sich auch nur in der Nähe des Pultes zu befinden, einrichten und programmieren kann, war in dieser Situation extrem hilfreich.
"Mit Hilfe des PM5D-Software-Managers war ich in der Lage, alle Input- und Output-Kanäle, die Grafik-EQs und die Effekte vom Büro aus vorzuprogrammieren. Das heißt, als ich im Dorchester ankam, waren 90 Prozent der Einrichtung bereits geschehen", so Arthur. Viel Lob hatte der FOH-Mann für die Effekte des Pultes übrig: "Das PM5D-Reverb ist meiner Meinung nach das beste Hallgerät, das jemals in ein Digitalpult eingebaut wurde."
Aber nicht nur die exzellente Klangqualität, die unproblematische Programmierbarkeit und die guten internen Effekte des PM5Ds sorgten bei Transmedia742 für den großen Erfolg. Auch das Mischen selbst war für Arthur höchst erfreulich, der die meiste Zeit seiner Karriere mit Analog-Konsolen verbrachte.
"Als 56 Jahre alter Toningenieur aus Zeiten, in denen es nur Analog-Pulte gab, muss ich sagen, dass die Benutzeroberfläche des PM5Ds sehr schön gelungen und auch absolut logisch ist", so Arthur. Aus all den hier genannten Gründen würde er ganz ehrlich das PM5D ausgesprochen gern benutzen.