Am Sonntag, den 11. Februar, versammelten sich die Protagonisten der britischen Filmbranche im Royal Opera House zu den 60. BAFTA Film Awards.
25 Auszeichnungen wurden beim britischen Äquivalent zu den Oscars an Leinwand-Stars wie Dame Helen Mirren, Forest Whitaker, Alan Arkin und Jennifer Hudson vergeben. Doch auch diejenigen hinter den Kulissen - die Produzenten, Drehbuchautoren, Komponisten, Cutter, Designer, Maskenbildner und Kostümbildner - ernteten ihre wohlverdienten Lorbeeren.
Um auch die Kinofans zu Hause in den Genuss dieses Highlights der Filmszene kommen zu lassen, wurde die Verleihung auf dem Fernsehsender BBC 1 übertragen. BBC Radio 2 sendete zudem Ausschnitte mit den Höhepunkten der Veranstaltung.
Natürlich ist ein perfekter Sound während so einer hochkarätigen Zeremonie absolute Pflicht. Es ist darum ein Beweis für das große Vertrauen in Yamaha-Equipment, dass bei einer Veranstaltung dieser Größe erstmals ein einzelnes Yamaha LS9-16 verwendet wurde.
Die Ton-Spezialisten von Britannia Row verfügen mittlerweile über einen rasch wachsenden Gerätepark mit Yamaha-Digitaltechnik; vom Flaggschiff PM1D bis hin zum neuen Kompakt-Livemixer LS9-16. Die überzeugten Yamaha-Benutzer hatten daher gar keine Bedenken, sich auf das LS9 für seinen ersten ganz großen Tag bei den BAFTA Awards festzulegen.
Der FOH-Tonmann der Veranstaltung, Wayne 'Rabbit' Sargeant, erklärt: "Als Brit Row und ich zum ersten Mal das Royal Opera House besuchten, wurde uns schnell klar, dass es ein Platzproblem gab. Dazu kam, dass wir in der Zeit zwischen den Proben und den Awards die gesamte Anlage abbauen mussten." Schließlich stand am Nachmittag in der Oper noch Tschaikowskys Ballett 'Schwanensee' auf dem Programm.
"Sobald dann die Vorstellung vorbei war, mussten wir die Nacht durcharbeiten, um alles für die BAFTA-Verleihung am Sonntagnachmittag zu resetten", fährt Sargeant fort. "Die Geschwindigkeit der Einrichtung und die Tatsache, dass das FOH-Pult nur wenig Platz einnehmen durfte, hatten für uns darum höchste Priorität."
Eine Situation, für die das LS9-16 wie geschaffen war. Denn dieses Pult nimmt als FOH-Konsole lediglich einen einzigen Quadratmeter ein, sodass für den Aufbau nur vier Zuschauersitze abgebaut werden mussten!

"Ideal waren unter diesen Umständen auch die internen Effekte, Dynamics und EQs des LS9s", erklärt Sargeant. "Außerdem hatte ich nur einen Tag, die Bedienung des LS9s zu erlernen, aber dank seiner intuitiven Struktur, die man sofort erfasst und benutzen kann, war es extrem einfach, das LS9 für die Show vorzubereiten."
Die Inputs des Pultes waren mit zwei Mikros von den Rednerpulten, zwei Lavalier-Mikrofonen, zwei Radiomikrofonen, einem so genannten "Stimme Gottes"-Mic und vier Einspiel-Kanälen vom draußen geparkten Übertragungs-Wagen belegt. Die Signale, die von der Bühne kamen, wurden erst einmal gesplittet (wegen Zeitmangel über die hauseigene Verpatchung und das hauseigene Multicore): Ein Paket wurde zum Ü-Wagen und das andere zum LS-9 geschickt. So musste sich Rabbit keine Gedanken um die Speisung des Ü-Wagens machen und konnte sich voll auf den Sound im Opernhaus konzentrieren.
Rabbits größte Sorge am FOH-Platz war, dass sich die PA fast genau hinter dem großen Rednerpult für die Moderationen befand. Da war die interne Signalverarbeitung des LS9 eine große Hilfe. "Von unschätzbarem Wert war, dass wir in die Kanäle der Rednerpult- und Lavalier-Ansteck-Mikros digitale EQs insertieren, und so sehr schnell auf Feedbacks reagieren konnten."
Der Abend war wirklich erfolgreich. Großbritanniens Filmbranche bekam durch die BAFTA-Film-Awards viel Aufmerksamkeit, die Audioproduktion war einwandfrei, und das LS9 gab eine sehr gute Vorstellung.
"Es war toll. Ich habe das Pult lieben gelernt und war mit seiner Leistung hochzufrieden", schwärmt Rabbit. "Man kann außerdem sehr schnell damit arbeiten. Das ist wirklich ein wichtiges Einscheidungskriterium bei Live-Events wie diesem, wo es gerne mal zu unerwarteten Situationen kommt."
Die Verwendung des LS9 verdeutlicht auch Britannia Rows zunehmenden Hang zu Yamahas Digitaltechnik. Ein erstklassiges Beispiel für eine große Verleihfirma, die Yamahas Einsatz anerkennt, für jede Größe von Veranstaltung die richtige Digitalkonsole parat zu haben:
“Das LS9 hat wirklich gut für uns gearbeitet. Der Kunde, Rabbit und wir waren alle sehr zufrieden”, so Bryan Grant, Geschäftsführer von Brit Row.
"Es ging hier darum, dass richtige Werkzeug für den Auftrag zu finden. Bei einer Veranstaltung wie den BAFTAs, wo an der FOH-Position sehr wenig Platz ist, aber dennoch viel Audioleistung benötigt wird, ist dies ein wunderbares kleines Prachtstück. Das Pult ist extrem leistungsfähig für seine Größe. Und abgesehen davon ist auch Yamahas Unterstützung absolut beispiellos."