YAMAHA LS9 verleiht der Band The Pigeon Detectives Flügel


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Andy Hawkins

2007 war für die aufstrebende Band The Pigeon Detectives ein aufregendes Jahr. Immerhin verbrachte das britische Indierock-Quintett die meiste Zeit auf Tournee, um sein Debütalbum "Wait For Me" zu promoten. Nach Auftritten bei mehreren wichtigen Festivals auf der Insel und nach einer Tour als Headliner im Winter hat sich die Band eine starke Fan-Base erspielt. Kein Wunder also, dass für Mai 2008 eine weitere Tour angesetzt wurde. Der Erfolg der Formation aus Leeds liegt nicht zuletzt an einem unverwechselbaren Sound, der bei Live-Auftritten von einer Yamaha LS9-Konsole gemischt wird.

Wie bei den meisten Newcomern war das Budget für die ersten Touren recht knapp. Bis Mitte 2007 bestand die Crew der Pigeon Detectives gerade mal aus einem Gitarren-Techniker und Andy Hawkins, der nicht nur für den Monitor- und FOH-Mix verantwortlich war, sondern auch noch beim Aufbau der Instrumente mithalf.

"Das war eine ziemliche Belastung", erinnert sich Hawkins. "Es blieb einfach nicht genug Zeit, auf alles und jeden zu achten. Als es auf die Festival-Saison 2007 zuging, erwog ich darum ernsthaft die Anschaffung eines Digitalpultes."

Eigentlich dachte Andy zunächst an ein Yamaha M7CL, welchem er erstmals 2006 bei einem Snow-Patrol-Gig begegnete. "Es ließ sich sehr direkt bedienen. Ich fand die Qualität der Mic-Preamps gut und freundete mich auch schnell mit dem FOH-Mixkonzept ohne externe Geräte an."

Er verwendete wieder ein M7CL, als die Pigeon Detectives im Februar Support für die Kaiser Chiefs waren. "Obwohl ich sehr beeindruckt war, fand ich das Pult für meine Zwecke doch ein wenig überdimensioniert. Ich sprach beim Wireless-Festival noch einmal mit der Crew der Kaiser Chiefs. Und die fragten mich, ob ich schon mal an ein LS9 gedacht habe."

Tatsächlich wusste Andy bis dahin gar nicht, dass das Pult existiert. Er lud die LS9-Broschüre sowie die Bedienungsanleitung herunter und war auf Anhieb begeistert

"Es gab unzählige Vorteile gegenüber Analog-Pulten. Zu der Zeit hatten wir keinen Monitormann und Jimmi, der Drummer, begann, In-Ear-Monitoring zu verwenden. Mit dem Digitalpult bereitete ich einen In-Ear-Mix für ihn vor, den man speichern und wieder aufrufen konnte. Es war also möglich, denselben Mix Tag für Tag exakt zu reproduzieren, was für In-Ear-Mixe einfach unerlässlich ist."

"Ich traf mich also mit dem Management der Band und sagte: 'Wir können das Pult mit zu den Festivals nehmen (wir waren schließlich keine Headliner). Wir werden auf Anhieb gut klingen und die Konsole ist so klein, dass die Festival-Organisatoren uns nicht daran hindern werden, es mit hinein zu nehmen.' Außerdem wies ich darauf hin, dass die Konsole bei unseren Touren auch von allen Supportbands benutzt werden kann. Das LS9 nimmt am FOH-Platz wenig Platz ein. Daher ist es auch hier wahrscheinlich, dass wir es anstelle des installierten FOH-Pultes benutzen dürfen."

Das Management war schnell überzeugt. "Wir kauften das Pult und haben seitdem nichts bereut. Unser erster Gig war beim Festival im Meadowbank Stadium in Edinburgh. Wir konnten keinen Soundcheck machen - nur einen Linecheck. Es hieß einfach 'los, ihr seit dran'. Aber alles klang auf Anhieb schön und transparent. Man bekommt mit dem LS9 sehr schnell gute Resultate", so Hawkins.

Der Tonmann ist äußerst zufrieden mit seinem neuen Arbeitsgerät. "Ich finde den Sound vom LS9 wirklich gut. Ich habe das Pult inzwischen auch zusammen mit anderen Bands bei ihren Gigs benutzt, und es klang immer hervorragend. Es erzeugt einen sehr schönen direkten, unmittelbaren Sound ohne jegliche Härte."


Matt Bowman

Bei der 2007er-Wintertour der Pigeon Detectives war die Formation Headliner von drei Bands, die alle auf derselben Konsole gemixt werden konnten. Das sparte nicht nur enorm viel Platz, sondern auch viel Zeit, weil Einstellungen einfach gespeichert und wieder aufgerufen werden konnten.

"Das ist absolut ideal für uns", sagt Hawkins abschließend. "Selbst wenn wir 2008 größere Veranstaltungen anführen, sehe ich keinen Grund, irgendetwas zu ändern. Das LS9 ist für diesen Job das perfekte Werkzeug. Selbst die Jungs, die es in den Konzertsaal tragen müssen, können sich nicht über das Gewicht beschweren - und das kommt äußerst selten vor!"