Die Stadt Tamworth in den englischen West Midlands hat vor kurzem einen neuen Musik-Club hinzugewonnen. Leigh Cheneler, ein dort ansässiger Geschäftsmann, hat das seit langem geschlossene Kino "Palace Cinema" gekauft und umgerechnet ca. 1,5 Million Euro in eine umfassende Sanierung investiert.
Ursprünglich hatte das Kino der Stadt gehört, die es vor jedoch vor mehreren Jahren schließen musste. Doch jetzt kaufte es Cheneler mit dem Ziel, Tamworth um einen wichtigen Live-Club zu bereichern, der in der Lage ist, Bands aus der ganzen Welt anzuziehen. Dank der gründlichen Vorsorge dieses Herrn wird die Stadt zumindest in Rock'n'Roll-Kreisen bald nicht mehr nur für die Band Wolfsbane und ihren Vokalisten Blaze Bayley bekannt sein, der auch schon Frontmann von Iron Maiden war!
Der frühere UB40- und Magnum-Toningenieur Alan Caves war für die neue Soundanlage des Gebäudes verantwortlich. Die Technik wurde von der Firma SSE Audio geliefert.
Das System basiert auf Nexo-Geo-S-Linearrays. Die Hauptsoundanlage besteht pro Seite aus sechs S805/S830-Lautsprechern sowie aus zwei S2-2x18-Subs, die Ihre Leistung von Camco-Tecton-Leistungsverstärkern bekommen. Zwölf SSE-12PM-Wedge-Monitore werden von Amps vom Typus Crown XTI gespeist.
Im Herzen dieses State-Of-The-Art-Systems befindet sich eine Yamaha-M7CL-Konsole, die sowohl für den Front-Of-House- als auch für den Monitor-Mix zuständig ist.
"Als Sounddesigner wollte ich natürlich, dass dieser Veranstaltungsort so gut wie möglich klingt", sagt Alan. "Aber ich war wirklich überrascht, als wir anfingen, eine Konsole auszusuchen: Obgleich alle Haustechniker verhältnismäßig jung sind, wollten sie doch eine Analog-Konsole - ich konnte es kaum glauben!"
Alan hatte zuvor viele Jahre am nahe gelegenen Sandwell College Studenten in professioneller Audiotechnik unterrichtet und benutzt Digitalkonsolen mehr oder weniger, seit das erste Gerät vom Band gelaufen ist. Alan: "Ich verwende seit ihrer ersten Stunde Digitalpulte von Yamaha und besorgte vier 02Rs und ein 03D für das College. Ich bin total von Digitaltechnik begeistert. Und die Betriebssicherheit von Yamaha-Geräten ist nicht zu toppen."
Mit all seiner Überraschung für sein auf einer Analogkonsole bestehendes Team nahm er die Leute mit zur SSE-Zentrale nach Redditch und zeigte ihnen dort Digitalkonsolen.
"Bei älteren Leuten hätte ich mich nicht gewundert, aber ich war doch recht überrascht, dass die Jugend so viel Angst vor Digitaltechnik hat. Also durfte sie, um ihre Angst ablegen zu können, ein paar Digitalkonsolen austesten. Ich habe in der Presse viel über das Yamaha M7CL gelesen. Es schien all das zu haben, was wir an einem Veranstaltungsort wie dem "Palace" benötigen würden. Und als die Jungs anfingen, es zu benutzen, war es auch schon um sie geschehen."
Mit dem Segen des frisch zur Digitaltechnik konvertierten Audioteams wurde ein Yamaha M7CL im "Palace" installiert, wo es sich sofort als echter Hit für jeden erwies, der damit umging.
"Es gibt viele Sachen, die am M7CL einfach stimmen", so Alan voller Begeisterung. "Erstens hat das Pult exakt die richtige Größe und es sieht auch noch gut aus. Das "Palace" ist ein Rockschuppen - also braucht auch die Konsole so einen eindrucksvollen "Rock-Look". Die große Menge von Kanal-Pegelanzeigen ist exzellent, weil das zum einen richtig schön rockt und anderseits die Toningenieure das Pult noch mit einer analogen Denkweise bedienen können. Man kann es ganz prima benutzen, ohne auf den Bildschirm zu schauen."
Ein Schlüsselargument für das M7CL sind massive Einsparungen - und zwar sowohl in Bezug auf Geld als auch auf Zeit. Alan nimmt auch hier kein Blatt vor den Mund:
"Wir haben ein Vermögen eingespart, weil wir kein externes Equipment kaufen mussten. Die internen Effekte klingen fantastisch - und tatsächlich hat bis jetzt noch kein Gast-Techniker externes Equipment mitgebracht. Es war einfach nicht nötig!"
"Ein weiterer großer Vorteil ist, wie leicht man anderen die Verwendung beibringen kann. Es dauert buchstäblich 15 Minuten, bis man mit jemandem durch die Funktionen geflitzt ist. Danach kann derjenige allein weiter am Pult arbeiten. Die Bedienung ist wirklich sehr einfach."
Neben den FOH-Aufgaben übernimmt das M7CL auch den Monitor-Mix - und da wären wir beim einzigen Thema, wo Alan etwas stört: Schließlich befindet sich der Monitor-Tonmann mitten im Publikum und nicht seitlich der Bühne. Aber damit könne er bei der Klangqualität, der leichten Bedienung und bei so einem attraktiven Preis leben.
"Wenn man seine Augen schließt, wird man nicht merken, dass der Mix nicht auf einer Analog-Konsole entstanden ist. Aber nicht mal ich habe jede Funktion der Konsole erkundet", gibt Alan lachend zu. "Aber ich hatte auch gar keine Chance, denn seit der Installation ist es immer in Benutzung. Wir hatten auch keinen Toningenieur zu Gast, der den Club mit einem negativen Kommentar über das Pult verließ. Tatsächlich gab es sogar einen Toningenieur von einer deutschen Band, der sich direkt nach dem Gig selbst ein M7CL gekauft hat."
Die einfache Bedienung des M7CLs wird Alan zudem dabei helfen, das Sandwell College und seine Studenten im "Palace" zu unterrichten - also nicht in einem Klassenzimmer oder Hörsaal, sondern in einem richtigen Live-Club. "Ich nehme den Unterricht sehr ernst und das M7CL ist unglaublich einfach zu erlernen. Die Unterrichtseinheiten werden also reibungslos ablaufen", so Alan.
“Das Pult ist makellos, ich habe einfach nichts zu meckern. Eine 10/10 für das Design. Und es funktioniert wirklich gut. Auch der Clubbesitzer freut sich wie ein kleines Kind darüber."
Und noch jemand freut sich über die neue Anschaffung. "Palace"-Manager Chris Lynch hat auch einen Kommentar für uns parat:
v"Meiner Meinung nach ist das M7CL das beste Stück Equipment, das wir uns bis jetzt angeschafft haben. Ich bin seit zwölf Jahren Toningenieur - und zwar hauptsächlich im Livebereich - und ich habe in der Vergangenheit vor allem Analog-Equipment verwendet. Die Benutzung des M7CLs ist so einfach, dass ich es gleich in Beschlag genommen habe. Ich konnte nach einer klitzekleinen Einweisung schon Bands mischen.""Inzwischen hasse ich es richtig, Analog-Konsolen zu benutzen, weil die M7CL-Bausweise weitaus vernünftiger zu sein scheint. Es stellt im "Palace", wo auch Platz ein Kriterium ist, die erste Wahl dar, denn wenn man eine Digitalkonsole nutzt, spart man sich eine Menge externer Racks. Wir haben auch recht oft Buchungen von fünf Bands an einem Abend - und davon hat jede womöglich ihren eigenen Bühnenaufbau. Mit der Save- und Recall-Funktion können wir solche Programme annehmen und sogar mit jeder Gruppe einen eigenen Soundcheck machen."
Chris fährt fort: “Puristen würden von analoger Wärme schwärmen, aber ich finde, was gut klingt, klingt halt gut. Und das M7CL klingt super! Ich fordere jeden heraus, der meint, es klinge nicht so gut wie eine Analog-Konsole."
ENDE
Über die SSE Audio Group
Die SSE Audio Group ist in Europa einer der führenden Händler für den Kauf und die Vermietung von ProAudio-Systemen. Die Firmenzentrale liegt in den englischen West Midlands. Es gibt außerdem Betriebe in London, Paris und Nantes. SSE bietet eine ganze Reihe von unterstützenden Service-Dienstleistungen an, wie PA-Verleih, Vermietung von Vertragstechnikern, Sounddesign, Beschallungs-Installationen, Service und Reparatur.
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