Auferstanden aus Ruinen: Yamaha verhilft Theaterhaus im französischen Pontoise zu neuem Glanz


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Nach zwei Jahren Restauration ging im Pontoiser Théâtre des Louvrais rund 30 Kilometer nordwestlich von Paris erstmals der Vorhang wieder auf. Und um sicher zu gehen, dass die Zuschauer nicht nur schöne Bilder, sondern auch besten Sound genießen können, befindet sich im Herzen der nagelneuen Soundanlage Equipment von Yamaha.

Das Théâtre des Louvrais wurde während der Unruhen, die Frankreich im Herbst 2005 heimgesucht hatten, schwer beschädigt. Als öffentliches Gebäude geriet es in das Visier der Randalierer, die das Haus mit einem Auto rammten und anschließend in Brand setzten. Der Schaden war enorm.

Das Theaterhaus musste sofort geschlossen und aufwändig saniert werden, ehe man es wieder für öffentliche Vorstellungen freigeben konnte. In der Stadt, die an vielen Orten von Sanierungen betroffen ist, entwickelte sich das neueröffnete Theater schnell zu einem Symbol für die Hoffnung und die Dynamik, die Pontoise mittlerweile ergriffen haben.

Verantwortlich für die Installation war Regis Lambin von der Pariser AV-Projektmanagement-Firma IEC, die mit dem Sounddesign der französischen Spezialisten Cinograph arbeitet. Das Unternehmen entschied sich für eine Yamaha DME24N, die das mit Bi-Amp-Technologie arbeitende Linearray-Lautsprechersystem von Amadeus Audio im 500 Plätze umfassenden Zuschauersaal verwaltet. Die Leistung liefern vier Yamaha-T4n-Endstufen.

Das Bühnenmonitoring wird von weiteren drei T4ns gespeist. Der Sound wird auf einer Yamaha-02R-Digitalkonsole gemischt.

Die neue Audioanlage ist durchweg digital. Das gesamte Signalrouting wird über EtherSound umgesetzt, während die DME über PC-Software gesteuert wird. Bei dieser von Amadeus gestalteten Anlage handelt es sich um ein extrem flexibles System, was bei einem Theater, in dem sehr unterschiedliche Inszenierungen gezeigt werden, von großem Vorteil ist.

"Das Yamaha-System verschafft der Audiotechnik des Theaters eine ungeahnte Flexibilität, die wir vorher so nicht hatten", erklärt Regis Lambin, dessen folgende letzte Worte so stehen bleiben können:

"Der Zuschauersaal ist vergleichsweise klein - im Gegensatz zur Audioanlage. Aber die Zuschauer sind auch sehr anspruchvoll - und werden definitiv nichts dagegen haben, hier mit einer Klangqualität konfrontiert zu werden, die man sonst nur an wesentlich größeren Bühnen geboten bekommt."