Museen sind wohl nicht unbedingt das Erste, was einem zu typischen Anwendungen für Yamahas Digitalmixer einfällt. Das preisgekrönte "National Museum of Photography, Film & Television" (NMPFT) aus dem britischen Bradford aber verwendet mit Begeisterung für eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben ein Yamaha DM1000.
"Wir benutzen das DM1000 für alle Aufgaben, die bei der Produktion und bei der Postproduktion anfallen. Außerdem kommt es sowohl bei Gast- und Dauerausstellungen als auch in der museumseigenen Abteilung für Ausbildung zum Einsatz", so John Trenouth, Senior-Kurator des Hauses.
"Wir nutzen viele Jahre lang ein 03D, aber dessen Tage waren gezählt. Die Bradforder Firma Pro Audio Systems, mit der wir schon lange eng zusammenarbeiten, empfahl den Austausch gegen ein DM1000", fährt Trenouth fort. "Das Pult schien für unsere Zwecke perfekt zu sein. Und weil es auch in etwa die Größe des 03Ds hatte, konnten wir auf aufwändige Modifikationen unserer Regie verzichten und so viel Kosten sparen, was für Museen immer ein gutes Argument ist. Noch wichtiger aber war für die Entscheidung, dass ich selbst durchweg gute Erfahrungen mit Yamaha-Pulten gemacht habe (Trenouth hat vier 02Rs in seinem Privatbesitz). Sie sind langlebig und absolut zuverlässig. Ich musste beim Kauf des DM1000 nicht zwei Mal überlegen."
Einen Teil der Attraktionen des Museums stellen die zahlreichen interaktiven Ausstellungen dar. Viele von ihnen stützen sich auf Soundeffekte oder auf hilfreiche Interpretationen. Das kann für das Technik-Team des Museums schon mal zu einer großen Herausforderung werden, vor allem wenn sie es sich ältere Aufnahmen handelt. Trenouth: "Wir benutzen das Pult zusammen mit Apples Final Cut Studio®, und wir haben viel mit Multi-Format-Arbeiten zu tun. Es eignet sich hervorragend für das Aufbereiten von alten Fernsehaufnahmen, deren Qualität zu Wünschen übrig lässt. Und man kann Audiomaterial bestens damit komprimieren."
Das DM1000 konnte bisher ganz klar alle Erwartungen Trenouths erfüllen, und er ist sich sicher, dass es auch in den kommenden Jahren hervorragende Arbeit leisten wird. So sicher, dass das Museum sogar ein zweites DM1000 erworben hat, um bei der neuen Fernseh-Ausstellung, die im Sommer 2006 eröffnet, in den Dienst genommen zu werden. Wir werden Sie in den nächsten drei Monaten diesbezüglich auf dem Laufenden halten.
Das National Museum of Photography, Film & Television, ein Bestandteil des National Museum of Science and Industry, öffnete seine Türen erstmals 1983 und stieg bald zu einem der bedeutendsten Nationalmuseen des Landes außerhalb Londons auf. Beständig zog das Museum jedes Jahr rund 750.000 Interessierte an – im Jahr 2000 erreichten die Besucherzahlen sogar einen Spitzenwert von 1 Million. Viele Jahre lang konnte es sich rühmen, das einzige IMAX-Kino Großbritanniens zu beherbergen.
1996 startete das drei Jahre dauernde Entwicklungsprojekt "Imaging Frontiers", das von den britischen "Arts and Heritage Lotteries", von der Europäischen Gemeinschaft und aus privater Hand finanziert wurde.
Neben Sonder-, Gast- und Dauerausstellungen verfügt das Museum auch über eine dynamische Lernabteilung für Kinder, ein großes Eventprogramm (zum Beispiel Filmfestivals) und das einzige öffentlich zugängige Cinerama Cinema der Welt.