Studenten der Central School Of Speech And Drama arbeiten an einer von drei Yamaha DM1000-Konsolen.
Die 1906 gegründete Central School of Speech and Drama (www.cssd.ac.uk) gilt als eine der überragenden Schauspielschulen Großbritanniens. Der Lehrplan umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Schauspiel, Darstellende Künste und Medienwissenschaften. Die Central School genießt international den Ruf, eine "umfassende" Theaterausbildung zu bieten. Durch ihre Zusammenarbeit mit Theatern und der Schauspielindustrie ist die Schule in der Lage, sowohl traditionelles als auch aktuelles Wissen weiterzugeben, und die vielen Fertigkeiten diverser Disziplinen zu vermitteln, die für die Schaffung einer überzeugenden Bühnendarbietung nötig sind.
Absolventen von der Central School sind überall auf der Welt zu Hause. Sie schaffen, sie produzieren, sie managen und sie spielen in allen Bereichen der Darstellenden Künste - egal, ob bei den großen erfolgreichen Theatern im Londoner West End, in Hollywood, beim Fernsehen oder auch bei den innovativen Projekten lokaler und regionaler Einrichtungen, wie Schulen oder Gemeindezentren.
2005 wurde die Schule, die die Lern- und Lehrmethoden im Bereich Phonetik für Schauspieler entscheidend geprägt hat, von der HEFCE ("Higher Education Funding Council for England" - eine englische Vergabestelle für öffentliche Gelder) zum "Centre For Excellence in Training for Theatre" ernannt und in die staatliche Förderung übernommen. Die Central School wurde zu einem unabhängigen staatlichen Ableger der University Of London und ist damit der einzige auf Darstellende Kunst spezialisierte Fachbereich der Universität. Eine weitere Bestätigung für den Weltklasseruf dieser akademischen Ausnahmeerscheinung und ihrer Lehrgänge auf höchstem Niveau.
Bezeichnenderweise bietet die Central School Diplomkurse in allen Bereichen der Theaterwelt wie Produktion, Management oder Gestaltung an und ist die einzige Institution, die einen Vollzeit-Diplomkurs in speziellem Theater-Sounddesign im Programm hat. Unter den gestalterischen Theater-Disziplinen ist das Sounddesign jede, die sich am schnellsten entwickelt. Der Siegeszug der Digitaltechnik hat dafür gesorgt, dass Sounds als fester Bestandteil der Dramaturgie eine immer wichtigere Rolle spielen.
Erst kürzlich hat die Schule zu Schulungszwecken drei DM1000-V2-Pulte von Yamaha erworben. Gregg Reed Fisher, Chef des Fachbereichs Sounddesign an der Central School und selbst ein professioneller Theater-Sounddesigner, ist beeindruckt, in wie vielen kreativen Rollen die DM1000-Konsolen zu Hause sind: "Wir sind von unseren neuen DM1000-Pulten begeistert. Durch die synergetische und kostengünstige Kombination aus extrem kompakter Bauweise, Portabilität, immenser Flexibilität, Erweiterbarkeit und Audioqualität eignet sich das Pult perfekt für unsere vielen verschiedenen Bedürfnisse. Im Bereich Theater-Sound müssen wir in der Lage sein, ausgefeiltes Soundmaterial in Umgebungen zu kontrollieren, die akustisch sehr anspruchsvoll sind. Häufig bedeutet das: eine komplexe Psychoakustik, sehr viele Lautsprecher, zahlreiche Delays und eine flexibles Pult, das all das unter Kontrolle hat. Das DM1000 wird diesem hohen Anspruch gerecht."
Die Studenten der Central School arbeiten nach dem Prinzip: "Learning by doing". In diesem Sommersemester sind in dem Institut mindestens 15 Produktionen in Vorbereitung, die an den unterschiedlichsten Orten gezeigt werden - vom schuleigenen Embassy Theatre über das Minack Theatre in Cornwall bis hin zu einem Schrank im Hauptfoyer der Schule. "Entscheidend für uns ist also, dass wir unser Audio problemlos an jede schwierige Beschallungs- oder Playback-Gegebenheit anpassen können", so Gregg. "Das DM1000 kommt mit jeder Herausforderung, die wir ihm stellen, fantastisch klar. Derzeit haben wir für eine bevorstehende große Produktion im Embassy Theatre sogar zwei DM1000-Pulte kaskadiert. Schließlich dient der praxisorientierte Lehrplan dazu, die Studenten mit genau den zentralen Kenntnissen und Fähigkeiten auszustatten, die diese brauchen, um einmal kreatives wie effektives Theater-Sounddesign zu schaffen. Und sie müssen an den Geräten arbeiten, mit denen sie auch später zu tun haben werden. Die Yamaha-Pulte mit ihrer Digitaltechnik werden diesem Anspruch wie keine andere Konsole gerecht."
Aber die DM1000-Mixer sind nicht nur in Theaterproduktionen involviert. Eine der Konsolen ist Bestandteil eines aufregenden neuen Experimental-Studios, wo die Protokolle und Kompatibilitäten von Licht, Ton, Video und Projektion untersucht werden. Gregg fährt fort: "Unsere Studenten müssen für die reale Welt da draußen lernen. Sie müssen digitale Übertragungs-Netzwerke oder die Protokolle der für eine Show relevanten Kontrolleinheiten verstehen und damit umgehen können. Unser neues Experimentalstudio, das mit einem DM1000 als Kommandozentrale für digitale und analoge Audioanwendungen ausgestattet ist, macht entsprechende Forschungen möglich. Das DM1000 ist also die zentrale Audio-Netzwerk-Verteilerstelle der Einrichtung. Außer dem Pult befinden sich noch diverse hoch spezialisierte Audio-Design-Computer, ein RTA, Show-Kontrollsoftware und natürlich Yamahas Studio Manager im Zentrum dieses Spezialstudios."
Seit digitale Audiotechnik existiert, gibt Yamaha in diesem Bereich den Ton an. Die Central School leistete in Bezug auf Yamahas Digitalkonsolen Pionierarbeit, war schon zu "Pro-Mix"-Zeiten dabei, und arbeitete natürlich auch schon mit den großen Klassikern 01V und 02R. Doch der Support, den die Central School von Yamaha erfahren hat, gab den entscheidenden Ausschlag für ihr ausgezeichnetes Verhältnis zu diesen Produkten. "Unter den Dingen, die ein Produkt begleiten, ist der Support am wichtigsten. Er und das Yamaha-Training sind durch nichts zu ersetzen", erklärt Gregg. "Als das 'Centre For Excellence In Training For Theatre' streben wir an, die Beziehung zu unserem Partner Yamaha weiter zu vertiefen. Wir freuen uns sehr auf die vor uns liegende nationale und internationale Entwicklungs-, Forschungs- und Lehrtätigkeit zusammen mit der Firma."