Die University Of Derby investiert mit einem Yamaha M7CL-48 in die Zukunft.


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In den vergangenen zwei Jahren investierte die University Of Derby rund 55 Millionen Pfund (83 Millionen Euro) in studentische Einrichtungen, zu denen auch ein brandneues Hochschulgelände für den Fachbereich 'Arts, Design and Technology' gehört. Hier entsteht eine neue Heimat für Studenten verschiedenster Studienfächer von der Live-Präsentation über Multimedia, Veranstaltungs- und Tonstudio-Technik bis hin zur Entwicklung von Studioequipment.

Eines dieser Fächer widmet sich der Ton-, Licht- und Veranstaltungstechnik ('Sound, Light and Live Event Technology', kurz SLLET). Hierbei handelt es sich um einen innovativen Ingenieurs-Studiengang, bei dem die Studenten Theorie, Anwendungen und Praxis in den Bereichen Toningenieurswesen, Lichttechnik und Raumgestaltung für Veranstaltungsorte erlernen. Außerdem werden branchenbezogene wirtschaftliche Grundkenntnisse gelehrt. Unter der Leitung von Fachbereichsleiter Simon Lewis hat die Fakultät für Technologie kürzlich eine ganze Reihe von neuen Geräten angeschafft, um die bereits vorhandenen Einrichtungen aufzuwerten. Besorgt wurde das Equipment von dem auf Licht- und Tontechnik spezialisierten Händler AC Lighting. Zu den Anschaffungen gehören eine Yamaha M7CL-48-Digitalkonsole, Robe-250AT-Moving-Lights, ein Jands-Vista-T2-Lichtpult und ein Groundsupport-Traversen-System von Litec.

 Simon Lewis erklärt: „Normalerweise fangen Leute, die in dieser Branche arbeiten wollen, bei einer heimischen PA- oder Lichtfirma an und lernen ihr Handwerk durch Erfahrung. Eine solche Ausbildung ist toll; viele talentierte und respektierte Toningenieure wurden auf diesem Wege hervorgebracht. Dennoch fordert die große Vielfalt an neuen Technologien in der Entertainment-Branche zunehmend Mitarbeiter, die nicht nur praktische Erfahrung haben, sondern auch über eine gute Ausbildung in den grundlegenden Prinzipien und Anwendungen verfügen.“

 „Soundsysteme verwenden heutzutage Digitalmixer, DSPs und eine Signalverteilung über das Netzwerkprotokoll TCP/IP“, fährt Lewis fort. „Selbst Lichtanlagen werden durch das Zusammenspiel mit Videotechnik immer komplizierter. Modelling- und Messprogramme verändern die Art und Weise, wie wir heute Veranstaltungsräume und Audiosysteme planen.“


Das Yamaha M7CL-48 in Aktion.

In Anbetracht dieser fortschreitenden Entwicklung in der Technik sei die Universität zu folgendem Schluss gekommen: „Ein technischer Ingenieurs-Abschluss kombiniert mit Erfahrungen aus der Praxis gibt dem Studenten genug Rüstzeug, um später bestehen zu können. Und zwar nicht nur bei der Live-Beschallung und beim Licht, sondern auch in verwandten Bereichen wie Rundfunk und Fernsehen, Akustik, Technik-Support, Produkt-Design und Produkt-Entwicklung“, sagt Lewis.

 „Studenten des SLLET-Programms lernen eine Vielzahl von technischen und elektronischen Bauteilen kennen. So wissen sie am Ende nicht nur, 'wie man damit arbeitet', sondern auch 'wie diese arbeiten'. Wir wollen, dass unsere Studenten sowohl analoge als auch digitale Systeme verstehen. Sie sollen detaillierte Kenntnisse im gesamten Segment der Veranstaltungstechnik haben, mögliche Fehler aufspüren, in der Lage sein, diese zu beseitigen, sowie ganz eigene, zuverlässig funktionierende Anlagen entwickeln können. Bedenkt man, dass alle Absolventen dieses Jahres bereits Jobs in der Branche gefunden haben, kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass unser Kursprogramm ganz gut funktioniert“, meint Lewis.

 „Im Falle von Audio-Mischpulten werden analoge Konsolen zwar noch immer verwendet, aber die Branche bewegt sich mehr und mehr in Richtung Digitalmischpult. Jedenfalls wussten wir, dass es Zeit war, Digitalkonsolen in unsere Unterrichte einzubeziehen. Wir sondierten den Markt und stellten fest, dass es entweder sehr gute Hi-End-Produkte oder eher unausgegorene Produkte gab, jedoch keine ausgereiften Low-End-Produkte. Es war nichts dabei, was unseren Anforderungen entsprochen hätte. Erst Yamaha bot mit dem M7CL ein sauber entwickeltes, ordentlich gebautes, benutzerfreundliches und bezahlbares Pult. Die Studenten haben es bereits in diversen Produktionen verwendet und sofort seine vielen Funktionen und den leicht erlernbaren Zugang gelobt.“

Ein Teil der Ausbildung sieht vor, dass die Studenten ihre neu erworbenen Fähigkeiten bei Produktionen von Drittfirmen weiter verfeinern, wie zum Beispiel beim letzten Weihnachtsgottesdienst, der von den Seelsorgern der Universitäts-Kapelle organisiert wird. „Bei diesen Szenarios schlüpft der Veranstalter in die Rolle des Kunden, während der Student tatsächlich genau so arbeitet, als sei er eine Produktionsfirma. So wird die Kommunikationsfähigkeit der Studenten geschult, und ihnen werden die Augen geöffnet, wie man auf die Kundenanforderungen aus allen Bereichen der Ton-, Licht- und Multimedia-Technik eingeht. Das ist eine exzellente Vorbereitung auf den Erstfall!“