Yamaha hat das Café Vaudeville voll im Griff


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Mark Thornton von der Firma Hedlights erprobt Yamahas Mixing Engine DME24N in Belfasts erster Bollinger Bar.

Das Café Vaudeville, gleichzeitig ein Café mit Pariser Ambiente und eine Nachtbar, öffnete vor kurzem in Belfasts Aurthur Street seine Pforten. Das ehemalige Bankhaus ist nach der aufwändigen Umgestaltung kaum wieder zu erkennen: Ein kühner Design-Plan verwandelte das dreigeschossige Gebäude in einen Prunkbau im Pariser Stil um 1900. Die ursprüngliche Architektur wurde mitsamt einer großen Kuppel und klassizistischen Säulen liebevoll erhalten und bildet so das ideale Umfeld für die erste Bollinger Bar Belfasts im zweiten Stock. Die erhabene Eleganz des Gebäudes wird durch tropische Pflanzen und knallige Mosaik-Muster aufgelockert, ein Mix, den die nordirische Hauptstadt sehr positiv aufgenommen hat.

Zu dem ausgewogenen und sorgfältig hergerichteten Ambiente passt auch die sehr gut organisierte Audioanlage. Diese besteht aus einer Reihe von Funktion-One Lautsprechersystemen, welche wiederum von Verstärkern der Marke Allen and Heath gespeist werden. Verwaltet wird die Beschallungsanlage von Yamahas professionellen DSP-Controllern.

Installiert wurde die Anlage durch Mark Thornton von der Belfaster Audio- und Lichtfirma Hedlights, der die Aufgabe hatte, drei zusammenhängende Zonen mit Sound zu versorgen: das Restaurant, die Bars im Erdgeschoss und die Bollinger Bar im zweiten Stock. Den größten Teil der Beschallungsaufgaben erledigen vier Funktion-One-Resolution-2S-Systeme, die hoch oben in der Kuppel platziert wurden, während die Bars im Erdgeschoss von einem Infrabass und fünf F88–Boxen versorgt werden. Weitere sechs F88 befinden sich an verschiedenen Stellen der Bollinger Bar.

Das Restaurant des Hauses verfügt über Tages- und Abend-Angebote. Die Barbesucher im Erdgeschoss und in der Bollinger Bar werden mit Live-Jazz, DJ-Musik und Satelliten-TV verwöhnt. Der daraus resultierende Bedarf an unterschiedlichen Lautstärken in den verschiedenen Zonen erforderte eine Steuerung, die einerseits vielseitig und andererseits schlicht genug ist, um auch von einem ungeschulten Mitarbeiter bedient werden zu können.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, installierte und programmierte Thornton eine DME24N Mixing-Engine im Verstärker-Raum des Hauses sowie zwei separate Fernsteuerungen (ICP1 und CP1SF), eine bei der Hauptbar im Erdgeschoss und eine bei der Bollinger Bar. Die DME24N verfügt über acht Inputs und acht Outputs sowie über einen YGDAI-Slot (Yamaha General Digital Audio Interface) für insgesamt 24 Inputs. Weitere Geräte können für die Konfiguration von nahezu beliebig großen Anlagen kaskadiert werden. Für das Café Vaudeville verband Thornton den Infrabass, die Erdgeschoss-F88-Boxen und die F88-Systeme der Bollinger Bar mit separaten Outputs, während die Resolution-2S-Systeme, die den Großteil des Sounds liefern, sich auf vier Kanäle aufteilen und so das üppige Innere des Komplexes mit Stereo-Sound versorgen. Vorprogrammierte Preset-Einstellungen, so genannte "Szenen", erlauben der Belegschaft, die angemessene Sound-Konfiguration für die jeweilige Tageszeit aufzurufen. Die Feinabstimmung hingegen wird mit Hilfe der beiden Fernsteuerungen ICP1 und CP1SF optimiert.

Auf diesem Wege wird eine Vielzahl von unterschiedlichen Audio-Konfigurationen ermöglicht, die an jede Form der Unterhaltung angepasst werden kann. Mark Thornton wörtlich: "Ich war von den Resultaten der Yamaha-Geräte begeistert. Ich verwendete in der Vergangenheit auch andere Produkte, aber nachdem ich bei einer Demonstration das Yamaha-Kit testete, kam ich zu dem Entschluss, dass dieses weitaus intuitiver bedienbar ist. Die Signal-Verarbeitung ist extrem leistungsfähig, und zwar sowohl in akustischer Hinsicht als auch in Bezug auf die einfache Programmierung. Das ICP1-Interface erlaubt es, die DME24N im Verstärkerraum wegzuschließen, was heißt, dass an den grundlegenden Einstellungen nicht herumgebastelt werden kann. Auch das Yamaha-Team verhielt sich vorbildlich. Weil dies meine erste Installation einer DME24N war, standen sie hilfreich zur Seite und überprüften die von mir erstellten Einstellungen, die ich für dieses Setup programmiert hatte."

Das Haus hat sich für die Belfaster Nachtschwärmer, die immer auf der Jagd nach einem besonderen Kick sind, rasend schnell zu einer absolut angesagten Anlaufstelle entwickelt, was nicht zuletzt auf der Kombination von Yamaha-Technik mit Funktion-One-Systemen beruht, die der dynamischen, vielschichtigen Aufmachung des Cafés zusätzlichen frischen Atem einhaucht.

[Dieser Bericht ist mit freundlicher Genehmigung des NIGHT-Magazins reproduziert worden]