Yamaha pflegt beste Beziehungen zu neuem Weltklasse-Konferenz-Zentrum.


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Die Ostseeinsel Gotland ist bereits seit dem Mittelalter ein beliebter Treffpunkt. Zahlreiche Zusammenkünfte von historischer Bedeutung fanden in der schwedischen Provinz bereits statt - eine Tradition, die mit der jüngsten Eröffnung des Kongress- & Event-Centers "Wisby Strand" erfolgreich fortgesetzt wird.

Nur wenige Minuten vom Flughafen und vom Fährterminal der Insel-Hauptstadt Visby entfernt, erstreckt sich der neue Komplex auf sechs Quadratkilometern Fläche. Zum Center gehören eine Kongresshalle mit 1000 Plätzen, vier Konferenzsäle, fünf Seminarräume, ein Speisesaal, ein VIP-Raum, acht Umkleideräume und mehr als 2000 qm Ausstellungsfläche. 900 Hotelzimmer sind in nur zehn Minuten Fußmarsch zu erreichen. Wisby Strand ist eine echte, von jedem Winkel Europas aus erreichbare State-Of-The-Art-Einrichtung.

Ein zentrales Merkmal der großen Kongresshalle ist die extrem flexible Audioanlage, in deren Zentrum ein Yamaha-Digitalmixer vom Typus M7CL arbeitet - unterstützt von einer Yamaha-DME64N-Mixing-Engine.

"Wir haben uns beim Wisby-Strand-Projekt für die DME64N-Engine und den M7CL-Mischer entschieden, weil die Kombination dieser beiden Yamahas einfach am besten war", so David Berggren von der Audio-Installationsfirma Primetec.

Die DME und das M7CL wurden über AES/EBU-Karten miteinander verbunden. Die Audioanlage kann so extrem einfach an die Veranstaltungen angepasst werden, welche von kleinen Konferenzen bis hin zu aufwändigen Live-Konzerten reichen.

"Die Anlage lässt drei verschiedene Auswahlmöglichkeiten zu", so David. "Hinter Option 1 verbirgt sich eine automatische Einrichtung, die unsere Gäste sehr einfach selbst machen können. Hierbei stehen vier Mikrofone, zwei drahtlose Headsets, zwei verkabelte Pulte, ein DVD-Player, ein Videorekorder und ein Audio-PC zu Verfügung. Die Geräte werden über ein Interface von Crestron gesteuert." Kleinere Konferenzen könnten so abgehalten werden, ohne dass ein Audio-Techniker anwesend sein müsse.

"Option 2 ist ein halbautomatischer Modus für größere Konferenzen und komplexere Präsentationen", fährt David fort. "Option 3 bezieht auch das M7CL mit ein und eignet sich perfekt für Live-Konzerte. Die Anlage ist extrem vielseitig. Wir können sehr schnell von einer Konferenz am Nachmittag auf eine ganz andere Veranstaltung am Abend umschalten. Die Audioanlage ist außerdem an eine induktive Höranlage angeschlossen, damit Hörgeschädigten keine Nachteile entstehen."

Zusammen mit Stefan Olsson, Inhaber der Installationsfirma PA-Kompaniet, entschied sich Primetec für das M7CL-Digitalpult, weil es sich nahtlos mit der DME64N-Engine verkoppeln lässt, und weil es für hausfremde Toningenieure sehr leicht erlernbar ist. "Uns ist klar, dass große Bands in der Regel ihre eigene Ausrüstung mitbringen. Dennoch bedeutet das Yamaha M7CL auch, dass Livemusiker die Hausanlage benutzen können, ohne Abstriche beim Sound machen zu müssen", so David. "Die Bedienung des M7CLs ist extrem durchdacht und kann von jedem Toningenieur problemlos erlernt werden. Dank seiner Benutzerfreundlichkeit und der hohen Qualität aller seiner Funktionen ist dieses Pult ein echtes Schnäppchen. Das M7CL dürfte derzeit die am weitesten verbreitete Konsole in Schweden sein."

David berichtet auch, dass das Yamaha-System sehr gut funktioniert, seit das Center Mitte April eröffnet wurde, und das, obgleich die Anlage eigentlich durchgehend gelaufen ist. Dabei gibt es noch genug Spielraum für Erweiterungen: "Die DME64N hat einen sehr leistungsfähigen Prozessor und genug Erweiterungsmöglichkeiten, damit die Anlage auch für die Zukunft gerüstet ist. Wir haben natürlich lieber Erweiterungsmöglichkeiten in der Hinterhand, weil eine spätere Aufrüstung des Systems dann viel einfacher vonstatten geht", erklärt David.

Das Zentrum erwägt sogar, eine zweite DME anzuschaffen, wodurch auch andere Bereiche des Centers in den Genuss hoher Flexibilität kommen. "Die Alarmanlage verfügt über 100V-Lautsprecher, die sich in diversen Zonen im ganzen Komplex befinden", sagt David. "Wir haben eine Übergangslösung eingebaut, mit der wir die vielen Lautsprecher für Hintergrundmusik und Ansagen verwenden können. Aber bei dieser Vorgehensweise empfangen alle Lautsprecher gemeinsam immer nur ein und dasselbe Signal.

Wir haben empfohlen, eine weitere DME zu installieren, so dass einzelne Lautsprecher-Zonen in verschiedenen Bereichen des Gebäudes mit unterschiedlichen Signalen gespeist werden können. Wir hoffen, im Herbst mit dieser Phase des Projektes beginnen zu können."