Das berühmte Liverpool Institute For The Performing Arts (LIPA) - jene berühmte und international anerkannte Lehranstalt, die 1996 von Sir Paul McCartney und Mark Featherstone-Witty gegründet wurde, fügte jüngst ein PM5D zu ihren Schulungs-Geräten hinzu und untermauerte damit die langjährige gute Beziehung der beiden Firmen.
Die Verbindung zwischen Yamaha und der LIPA reicht zurück bis ins Jahr 1996, in dem das Institut eröffnet wurde. Seitdem wurde ein umfassender und stetig wachsender Gerätepark von Yamaha installiert - vom Kleinstmixer bis hin zum aktuellen Großpult PM5D. Demzufolge können die Studenten ihren Lernprozess an den kleinen Yamaha-Konsolen starten und ihr Wissen an zunehmend komplexeren Konsolen ausbauen und verfeinern - und zwar nach wie vor unter Ausbildungsbedingungen.
So werden die Studenten perfekt geschult, bevor sie in die Arbeitswelt entlassen werden, was Yamaha hoch engagiert und mit großer Freude unterstützt.
Haupt-Vorstellungsraum des LIPAs ist das Paul McCartney-Auditorium (PMA), ein Saal mit 500 Plätzen. Hier laufen durchschnittlich 120 Vorstellungen im Jahr. Die ohnehin schon extrem hochkarätige Licht- und Beschallungs-Ausstattung wurde jetzt mit der Installation einer Yamaha-PM5D-Konsole auf den allerneusten Stand gebracht.
"Die Darbietungen im PMA reichen von Shakespeare-Aufführungen bis hin zu Rock'n'Roll-Gigs, inklusive allem, was thematisch dazwischen liegt", erklärt Jon Thornton, Ton-Meister im LIPA. "Wir liebäugeln schon eine Weile mit einer großen Konsole, aber wir wollten zunächst schauen, wie sich der Markt entwickelt. Aber jetzt war die Zeit reif, den Sprung zu wagen."
Trotz der langen Beziehung zu Yamaha ging es Jon und seinem Team natürlich in erster Linie darum, eine Konsole anzuschaffen, von der vor allem die LIPA-Studenten profitieren würden. Man schaute sich auch ein paar Alternativen an, bevor sich das Team letztendlich doch für das PM5D von Yamaha entschied.
Jon: "Wir wollten auf keinen Fall eine Konsole anschaffen, die im Grunde nur ein Computer mit Software und einem Controller ist, sondern ein richtiges stabiles Pult. Nachdem wir verschiedene Modelle getestet hatten, stellten wir fest, dass die Ergonomie der Bedienoberfläche des PM5Ds voll unser Ding ist. Die Bedienung der Konsole ist einfach extrem logisch."
"Wir mussten natürlich auch darauf achten, welche großen Digital-Konsolen in der Tonszene besonders verbreitet sind. Es ist enorm wichtig, dass unsere Studenten auch an einer 'amtlichen' Konsole ausgebildet wurden, wenn sie in die Arbeitswelt entlassen werden."
Ebenfalls von großer Bedeutung für das LIPA waren die Zuverlässigkeit und Unempfindlichkeit der Konsole, Punkte, die, das wusste Jon schon lange, bei Yamaha seit jeher Kern-Bestandteile der eigenen Produktphilosophie sind.
"Bei uns wird Equipment richtig gerockt", so Jon lachend. "Als die LIPA eröffnete, hatten wir eines der ersten Yamaha-02R-Pulte überhaupt - und dieses war extrem zuverlässig. Und es gibt noch einen anderen Gerätetyp, der bei uns lief und lief: der Yamaha-Multieffekt SPX990. Wir benutzen diese Geräte seit der Gründung des Instituts, und nicht eines hat jemals Probleme gemacht oder musste gar repariert werden." Das sagt alles über die Zuverlässigkeit von Yamaha-Geräten.
Ein weiterer Vorteil, der für das PM5D spricht, ist seine Verwandtschaft mit den anderen Digitalkonsolen von Yamaha, die schon früher im LIPA installiert worden waren.
"Wir haben viele verschiedene Yamaha-Digitalkonsolen, deren grundlegende Funktionsweisen sich jedoch kaum voneinander unterscheiden. Natürlich muss beim großen PM5D ein bisschen dazugelernt werden, aber unsere Studenten kriegen das Pult sehr schnell in den Griff, weil sie die anderen Yamaha-Mixer schon gewohnt sind."
Das PM5D war gerade erst eingebaut worden, als man es schon in die technischen Proben für das Musical "The Boys In The Photograph", eine Nachbearbeitung von Andrew Lloyd Webbers und Ben Eltons "The Beautiful Game", einband.
"Die ersten öffentlichen Previews wurden hier Mitte April aufgeführt, und das war auch das Publikums-Debüt für unser PM5D. Die Studenten bekamen die fantastische Gelegenheit, gleich bei einer so großen Produktion mit dem neuen Pult praktisch zu arbeiten."
Aber hier ist die Geschichte keinesfalls zu Ende. Das PM5D verfügt über beachtlich viel Ausbau-Potenzial, wenn es einmal darum gehen wird, die Audioanlage des Paul-McCartney-Zuschauersaals zu verbessern und zu erweitern.
"Mit Yamahas Entwicklung der rackfähigen DSP5D-Erweiterung ist die Konsole noch viel flexibler. Und dank der großen Menge an Schnittstellen können wir uns nun überlegen, ob wir das gesamte analoge Netzwerk im Gebäude durch ein digitales ersetzen. Mit dem PM5D eröffnen sich uns viele neue Möglichkeiten."
Tatsächlich wurde im Paul-McCartney-Saal bereits eine DSP5D-Erweiterung eingesetzt, weil bei "The Boys In The Photograph" mehr Kanäle als vorhanden benötigt wurden.
"LMC Audio war so nett, uns für die Vorstellung eine DSP5D-Engine zur Verfügung zu stellen, die übrigens ebenfalls hervorragende Arbeit leistete."
Die lange Beziehung zwischen dem Liverpooler Institut und Yamaha ist alles andere als einseitig. Beide Seiten profitieren enorm davon. Yamaha stellt das Equipment, den Service und den Support, um die Entwicklung aufkommender Audioprofis zu fördern, während zwei Absolventen der Lehranstalt nun für Yamaha arbeiten. Der Kreis hat sich geschlossen:
Gianni Abruzzese wurde vor kurzem Sales Manager für Yamaha Commercial Audio, während sich Nick Pemperton in Südengland um den technischen Vertrieb kümmert.
Jon Thornton abschließend: "Wir haben eine sehr enge Beziehung zu Yamaha - und beide Seiten profitieren davon. Die Firma gibt unseren Studenten die unschätzbar wertvolle Möglichkeit, an erstklassigem Equipment zu lernen, und wir sind wirklich ausgesprochen stolz, dass umgekehrt unsere Absolventen bei Yamaha arbeiten dürfen."