Das Soundsystem der Queen Mary 2 wird durch 45 Digital Mixing Engines des Typs YAMAHA DME 32 sowie die digitalen Mischpulte PM1D und DM2000 unterstützt – das Beste in Sachen Kreuzschifffahrten setzt damit auch im Audiobereich auf Luxus pur.
Mit einer Länge von unglaublichen 345 m, also kaum 36 m weniger als das Empire State Building, zeigt die Queen Mary 2, das neueste Flagschiff von Cunard Line, Größe in jeder Hinsicht. Das modernste Kreuzfahrtschiff der Welt lässt bei seinen Passagieren keine Wünsche offen. Vom Fitnessstudio bis zum Planetarium ist alles vorhanden. Selbstverständlich wurde auch bei der Einrichtung des Schiffs nur das Beste vom Besten verwendet, was auch für die vielen integrierten Soundsysteme zur Unterhaltung der bis zu 2620 Passagiere gilt. Es ist also nicht überraschend, dass sich auf dem Schiff viele digitalen Mischgeräte von Yamaha wiederfinden.
Das französische Unternehmen HMS, führender Anbieter von Dienstleistungen, Systemen und Komponenten im Bereich der Unterhaltung und internen Kommunikation für Passagierschiffe, war mit der kompletten technischen Planung der Unterhaltungseinrichtungen des Schiffs betraut.
Als der beauftragte Soundsystementwickler, das in Kalifornien ansässige Unternehmen Nautilus Entertainment Design (NED), vor der Entscheidung der Gerätewahl für die verschiedenen Unterhaltungseinrichtungen stand, empfahl HMS die Verwendung digitaler Mischgeräte von Yamaha. Dieser Empfehlung sind NED und Cunard Line gerne nachgekommen.
„Wir haben den Einsatz von Yamaha-Geräten aus verschiedenen Gründen empfohlen,“ berichtet Vincent Garguet, Leiter der Verkaufs- und Marketingabteilung von HMS, „nicht zuletzt, weil wir die Geräte schon etwa zweieinhalb Jahre im Voraus auswählen mussten und wir davon überzeugt waren, dass wir mit Geräten von Yamaha modernste Technik bekommen würden. Die lange Lebensdauer und überzeugende Benutzerfreundlichkeit der Geräte waren zusätzliche Faktoren, die uns die Entscheidung für Yamaha sehr leicht gemacht haben“, erzählt Garguet.
In der Folge wurden eine Vielzahl von Yamaha-Geräten installiert, darunter zwei digitale Yamaha DM2000-Mischpulte und etwa 45 der vielseitigen Yamaha Digital Mixing Engines DME32, die praktisch nur einmal eingerichtet werden müssen und dann fortlaufend verwendet werden können. Im Konzertsaal des Schiffes installierte HMS ein DM2000-Mischpult sowie zwei DME32-Engines, und im Queen’s Room steht ein weiteres DM2000 diesmal mit einer DME32 zur Verfügung. Der Hauptsaal glänzt sogar mit drei DME32-Engines sowie einem PM1D-System mit DSP-Redundanzfunktionen und DIO8-Modulen für das Senden digitaler Audiosignale an die DME32. An 28 weiteren Orten auf dem Schiff sorgen noch einmal 40 DME32-Engines für einen satten Sound.
Neben der Installation der Soundsysteme hat HMS auch sämtliche Unterhaltungseinrichtungen entworfen, wie Bühnenaufbauten, mobile Orchestergräben oder Drehbühnen mit integrierten Treppen. Unter der Federführung von HMS entstand auch das schiffseigene Planetarium: Die komplexe, bewegliche Konstruktion mit einem Durchmesser von etwa 13 m und einer Höhe von etwa 7 m erinnert dabei in ihrer Form ein wenig an den Querschnitt eines Tennisballs. Seinen Hauptsitz hat HMS in der berühmten Schiffswerft St. Nazaire, der Heimat der Werft Alstom „Chantiers de l’Atlantique“, in der die Queen Mary 2 gebaut wurde. HMS ist aber auch in Italien, Finnland und Miami vertreten, und die Unternehmensgeschichte in der Kreuzfahrtindustrie, sowohl als Anbieter als auch im Schiffsbau, erstreckt sich mittlerweile auf 20 Jahre.

Royal Court Theatre
Wer sich noch an die Zeit der großen Transatlantikschiffe erinnert, entdeckt hierbei eine gewisse Ironie. Die Werft, in der das jüngste Modell der Queen Mary von Cunard Line gebaut wurde, war 1932 auch Ausgangsort der Normandie, dem riesigen französischen Transatlantikschiff, das der ersten Queen von Cunard Line in den späten 30er-Jahren fünfmal die begehrte Auszeichnung „Blaues Band des Atlantiks“ wegschnappte.
Die neue Queen hat jedenfalls schon einmal eine Sache sicher: großartigen Sound durch modernste Yamaha-Geräte.