Durchdachtes und preisgünstiges Yamaha-Konzept in modernisiertem ITV-Nachrichtenstudio


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Das Waliser Nachrichtenstudio des britischen Privatsenders ITV in Cardiff hat kürzlich ein umfassendes Upgrade erfahren, bei dem die technischen Einrichtungen für den Sendebetrieb allesamt auf Digitaltechnik umgestellt worden sind.

Die Modernisierung des Studios, das nach Abschluss der Arbeiten von keinem Geringeren als dem Waliser First Minister Rhodri Morgan eröffnet wurde, stellte den letzten Abschnitt einer umfassenden, umgerechnet 58 Millionen Euro teuren Sanierung der Regional-Redaktionen ITVs dar. Von hier aus wird vor allem die beliebte Vorabend-Nachrichtensendung "Wales Tonight" ausgestrahlt. Außerdem gehen Berichte an die beiden überregionalen Nachrichtensendungen ITVs sowie an das dreieinhalbstündige Frühstücksfernsehen GMTV.

Bei den Vorverstärkern für die Studio-Mikrofone entschied man sich für Yamahas AD8HR-Preamps. Schließlich kombinieren diese Hi-End-Geräte praktischerweise die Vorverstärker mit A/D-Wandlern. Sie sind zudem fernsteuerbar und der Preis treibt einem nicht gleich die Tränen in die Augen. Mit der neuen Technik erklingen die Stimmen der Nachrichtensprecher so klar und perfekt wie nie zuvor, obgleich ein großer Teil des Sanierungs-Budgets noch gar nicht ausgegeben wurde.

Die Regien der neuen Einrichtung wurden in die Nachrichtenredaktion eingegliedert, 150 Meter entfernt vom eigentlichen Studio, von wo aus die Beiträge ausgestrahlt werden. Die für die Installation verantwortliche Firma Television Systems Limited (TSL) aus der britischen Stadt Maidenhead musste also einen Weg finden, wie man die Preamps über diese recht große Distanz dennoch würde bedienen können.

"Das Studio verwendet eine digitale Calrec Zeta als Hauptkonsole. Calrec stellt ebenfalls fernsteuerbare Interfaces her, die wir hätten benutzen können", so TSL-System-Ingenieur Phil Cooper. "Aber das Studio hat auch eine Backup-Konsole, und die Studiotechnik wollte in der Lage sein, die Mikros, falls erforderlich, manuell mit dieser verpatchen zu können."

Phil unterhielt sich mit Fachleuten von Yamaha über das Problem. Die empfahlen ihm eine Computer-Software von der Hamburger Firma Audio-Service, welche sich speziell der Fernsteuerung von Yamahas AD8HR-Preamps widmet.

Da zum Studio-Equipment außerdem ein PC mit Touchscreen zählt, um zum Beispiel die Bildschärfen und vieles andere zu regeln, kann die frisch erworbene AD8HR-Software nun problemlos hinter dem Hauptprogramm laufen und sich der Eingangsempfindlichkeit der Mikrofon-Vorverstärker widmen.

“Ich musste ein RS232-Erweiterungs-Kit benutzen und das Signal unsymmetrisch führen, um die benötigte Distanz zu überwinden, aber die Anlage funktioniert allerbestens", so Phil. "So ein kleines bisschen Software und dennoch so empfehlenswert für jeden, der sich in einer ähnlichen Situation wie wir befindet. Und was ich beim Testen des Systems von der Anlage gehört habe, klang extrem gut."