DME-Satellite-Reihe - EtherSound-Modelle eingeführt


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Die Modelle der DME-Satellite-Reihe bilden den neuesten Beitrag zu Yamahas innovativer DME-Serie. Mit diesen digitalen Mixing-Engines, einem Computer und spezieller Software werden modernste Beschallungsanlagen entworfen und ausgestaltet.

Die Modelle der "C-Reihe" (DME8i-C, DME8o-C, DME4io-C) verfügen über ein CobraNet-Netzwerk-Interface für eine flexible Vernetzung mittelgroßer und großer stationärer Beschallungsanlagen. Die Modelle der "ES-Reihe" (DME8i-ES, DME8o-ES, DME4io-ES) sind hingegen mit EtherSound-Netzwerk-Funktionalität ausgestattet. Mit Hilfe dieser Technologie können bei mobilen bzw. vorübergehend aufgebauten Beschallungsanlagen Geräte mit analogen In- und/oder Outputs abseits der Mischzentrale flexibel platziert werden.

Beide Varianten geben Ihnen bei der Gestaltung von Beschallungsanlagen mehr Spielraum. Ihnen entstehen weniger Kosten für Kabel bei mehr Betriebssicherheit und Redundanz (Schutz vor Datenverlust aufgrund von Übertragungsfehlern durch mindestens doppelt vorhandene Datenleitungen, die gleiche Inhalte übertragen). Außerdem können Sie analoge Inputs und Outputs sowie Signalprozessoren frei und flexibel am Veranstaltungsort verteilen.

Die mit EtherSound ausgestatteten Audio-I/O-Geräte eignen sich hervorragend für die Erweiterung von Systemen, die auf den DMEs 64N und 24N basieren
Bei der DME-Satellite-ES-Reihe handelt es sich um Netzwerk-Geräte, die entweder über Inputs, über Outputs oder über beides verfügen. Entscheiden Sie sich zwischen DME8i-ES, DME8o-ES oder DME4io-ES, je nachdem, was für eine Konfiguration Sie für Ihre flexibel und frei verteilbaren Satelliten-I/Os benötigen. Die Audioverbindungen zwischen den Geräten werden über ein eingebautes EtherSound-Netzwerk-Interface umgesetzt: Bis zu 64 Audiokanäle können über ein einziges CAT5-Patchkabel übertragen werden, wodurch die Verkabelung und damit verbundene Kosten drastisch reduziert werden. Während die auf CobraNet-Technologie basierenden DME-Satelliten der C-Reihe für komplexe stationäre Beschallungsanlagen und ähnliche Anwendungen geeignet sind, ist die mit EtherSound ausgestattete ES-Reihe mit ihrer niedrigen Latenz und ihrer Unkompliziertheit bei der Einrichtung die erste Wahl für mobile Beschallungssysteme, die stets nur vorübergehend installiert werden.

Reichlich Rechenleistung für Stand-Alone-Anwendungen
Die DME-Satellite-Einheiten verfügen über den gleichen digitalen Signalprozessor-LSI vom Typus Yamaha DSP7, der auch in den Topmodellen unserer Digitalmischer arbeitet. Mit Hilfe der DME-Designer-Software und einem PC ist es möglich, über die Kombination von EQ, Crossover, Delay und anderen Komponenten jede erdenkliche Anlage frei nach Ihren Wünschen zu formen. Tatsächlich verfügt eine einzige DME Satellite, die in einem Rack nur eine Höheneinheit (HE) einnimmt, über rund 80% der Rechenleistung einer Mixing-Engine vom Typ DME24N. Sie haben also auch im Stand-Alone-Betrieb reichlich Leistung zur Verfügung.

* Die SPX-Effekte aus den Engines DM64N und DME24N sind bei den DME-Satellite-Modellen nicht dabei.

Solide Zuverlässigkeit und überlegener Sound für mobile Beschallungs-Anlagen
Die DME-Satelliten der ES-Reihe sind nicht nur voll 96-KHz-fähig, sie klingen auch beispiellos gut, was nicht zuletzt daran liegt, dass Yamaha über enorme Kenntnisse verfügt, was den Bau von Mikrofon-Vorverstärkern, AD/DA-Wandlern, Netzteilen und sogar Geräteerdungen angeht. Das Innenleben der Satelliten besteht zu großen Teilen aus jener bewährten Elektronik und DSP-Technik, die auch in anderen Pro-Audio-Geräten Yamahas verwendet wird - ohne Zweifel Equipment, das für seine außergewöhnliche Zuverlässigkeit bei anspruchsvollen Beschallungs- und Rundfunk-Anwendungen weltweit einen ausgezeichneten Ruf genießt. Von vielen möglichen Netzwerkprotokollen wurde EtherSound ausgewählt, weil es leicht einzurichten ist, wenig Latenz verursacht und in vergleichsweise unkomplizierten Audionetzwerken bei hohem Leistungsvermögen wenig Verkabelung verursacht.

Perfekt sowohl für kleine Anlagen als auch für große, weit verstreute I/O-Systeme
Alle drei Modelle verfügen über ein EtherSound-Interface mit 16 Eingängen und 16 Ausgängen. Die analogen Inputs der Modelle DME8i-ES und der DME4io-ES verfügen über fernsteuerbare Mikrofon-Vorverstärker. Egal, worum es geht - ob um ein kleines, auf dem Modell DME4io-ES basierendes System, oder um einen Delay-Tower mit DME8o-ES Einheiten, die direkt vom Mixer aus gespeist werden. Vielleicht brauchen Sie die DME-Satelliten auch, um eine große Anlage, die auf den DMEs 64N und 24N basiert, mit großräumig verteilten Inputs und Outputs bei minimaler Nutzung der DSP-Leistung auszustatten. Die DME-Satellite-ES-Serie ermöglicht weitreichende modulare Lösungskonzepte sowie einen schnellen, sehr flexiblen und am Ende auch zuverlässig funktionierenden Aufbau. Natürlich können Sie das Modell DME4io-ES mit den Modellen DME8i-ES und DME8o-ES kombinieren, um zum Beispiel je nach Anforderung 12-In/4-Out- oder 4-In/12-Out-Konfigurationen zu kreieren.

Komfortable Steuer-Anschlüsse
Die Rückseite verfügt über RS232C/422-Buchsen für den Anschluss von Steuerungssystemen (AMX, CRESTRON oder ähnliche Fernbedienungen) über RS232C/422-Buchsen. Zudem kann über diese Anschlüsse die Gain-Regelung für die fernsteuerbaren Mikrofonverstärker der AD8HR-AD-Wandler von Yamaha realisiert werden. Ein 8-In-/4-Out-GPI-Anschluss eignet sich für die Verbindung mit GPI-Controllern oder externen Schaltern. Ein Netzwerk-Anschluss ist für die Verbindung mit einem ICP1 (Intelligent Control Panel) oder einem PC plus DME-Designer-Software vorgesehen. Für den PC und die Kommunikation mit dem DME-Designer gibt es außerdem einen USB-Anschluss.

DME-Designer für eine flexible Systemeinrichtung und zentrale Steuerung
Mit der DME-Designer-Software können die Modelle der DME-Satellite-ES-Reihe konfiguriert werden, das heißt, ihre der Signalbearbeitung dienenden zahlreichen Komponenten eingestellt werden. Grenzen werden nur durch die vorhandene Rechenleistung gesetzt. Es handelt sich hier um das gleiche Programm wie bei den DMEs 64N und 24N. Mit dem DME-Designer können Systeme für stationäre oder mobile Beschallungsanwendungen flexibel kreiert werden. Die Programmierbarkeit einer DME befreit Sie von den Zwängen festgelegt funktionierender analoger Gerätschaften, was unvorhergesehene, aber nötige Änderungen während des Systemaufbaus sowie Erweiterungen bereits bestehender Anlagen erleichtert. Sie können alle Geräte eines Netzwerks von einem einzigen Ort aus programmieren. Der ganz leicht zu bedienende DME-Designer kann kostenlos in unserem Download-Bereich heruntergeladen werden.

Einfache optionale Controller-Steuerung
Die Modelle der DME-Satellite-Reihe können von jedem beliebigen Standard-GPI-Controller aus gesteuert werden, aber auch Yamaha bietet für einen reibungslosen System-Aufbau eine ganze Reihe von Steuergeräten und Fader/Schalter-Kombinationen an, die an die GPI-Schnittstelle angeschlossen oder ins Netzwerk integriert werden. Die Abkürzung ICP1 zum Beispiel steht für 'Intelligent Control Panel'. Der Controller verfügt über ein LCD-Display, das Informationen in den fünf Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Japanisch anzeigen kann. Der ICP1-Controller wird an der Wand in einer Standard-Dose montiert und steuert beliebige ihm zugeordnete DME-Parameter über ein einziges CAT5-Patchkabel. Er kann sehr einfach an alle Erfordernisse der Endverbraucher angepasst werden.
Yamaha führt außerdem die für die GPI-Schnittstelle entwickelten Controller CP1SF (1 Fader und 1 Schalter), CP4SF (4 Fader, 4 Schalter) und CP4SW (4 Schalter). Diese Steuergeräte dienen als Fernsteuerungen für Funktionen wie Szenenwechsel, Mikrofon An/Aus, Mikrofon- oder Hintergrundlautstärke, um nur einige zu nennen.