DME-Version 3 - Major-Firmware-Upgrade als Gratis-Download


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Yamaha Corporation stellt ab dem 20. April 2007 das Firmware-Upgrade DME-Version 3 für die digitalen Mixing-Engines der DME-Serie zum freien Download bereit.

Das Major-Upgrade erweitert noch einmal drastisch den Funktionsumfang und die Vielseitigkeit der DME-Produktlinie. Diese besteht aus den Geräten DME64N und DME24N (im Folgenden "DME-N" genannt) sowie den Geräten DME8i-C, DME8o-C, DME4io-C, DME8o-ES, DME8i-ES und DME4io-ES (im Folgenden “DME Satellite” genannt). Mit Hilfe dieser Digital-Engines und einer komfortablen Computerschnittstelle können komplexe Audiosysteme gestaltet und umgesetzt werden. Auch die DME-Designer-Software, mit der die DMEs programmiert werden, erfährt ein Upgrade auf Version 3.

DME-Version 3 - Die wichtigsten Funktionen

Erweiterte automatische Nachregelung für Konferenz- und Sitzungsräume
Zwei neue Komponenten machen es möglich, intelligente automatisierte Systeme zu kreieren, ohne dass ein Fachmann anwesend sein muss: Da wäre zum einen die neue "Auto Gain Control"-Komponente, die automatisch Lautstärkeschwankungen in der Stimme eines Sprechers ausgleicht. Und zum anderen die "Auto Mixer II"-Komponente, die eine spezielle Eingriffs-Funktion und eine automatische Ausgangspegel-Steuerung enthält.

Verbesserte Zonen-Funktionen
Version 3 verfügt über eine Komponente namens "Room Combiner". Diese erleichtert die Teilung oder Zusammenlegung von Räumen, in Konferenzzentren zum Beispiel, oder die Steuerung von einzelnen Zonen in einem zusammenhängenden Komplex (z.B. Einkaufszentren oder Motto-Gaststätten).
Zudem können mit zusätzlichen Variationen der Router- und Matrix-Komponenten Systeme komplexer und effizienter gestaltet werden.

Anpassung an Umgebungsgeräusche („Ambient Noise Compensation“)
Mit der neuen „Ambient Noise Compensation“-Komponente ist es möglich, Umgebungsgeräusche zu messen und den Lautstärke-Pegel für eine optimale Ausgewogenheit und Sprachverständlichkeit anzupassen. Diese Funktion empfiehlt sich zum Beispiel für Ansagen in Einkaufszentren, wo die Umgebungsgeräusche stark von der Tageszeit und vom Wochentag abhängen.

Automatischer Audio-Input-Detektor
Die "Audio Detector"-Komponente generiert Output am GPI-Port abhängig davon, ob ein Audiosignal am Audio-Input anliegt oder nicht. Diese Funktion kann zum Beispiel verwendet werden, um eine Kamera während einer Konferenz auf den aktuellen Sprecher zu richten, aber auch für eine Kontrollleuchte oder andere sehr spezielle Funktionen. Umgekehrt kann man den Detektor dazu nutzen, den Abbruch eines Audiosignals zu registrieren, um zum Beispiel eine Szene entsprechend zu wechseln.

Simpler Mixer
Ein einfacher, aber sehr nützlicher Mixer mit wahlweise 16 oder 24 Inputs und jeweils zwei Aux-Sends sorgt bei zahlreichen Anwendungen für zusätzliche Flexibilität bei der System-Gestaltung.

Funktionen für eine reibungslosere Ablage, Einrichtung und Wartung
Durch den neuen „All File“-Export und -Import können Benutzer-Module, Bilddateien und alle anderen wichtigen DME-Daten bequem von einem Computer zum anderen übertragen werden. Die „Device Information“-Anzeige zeigt den Status aller DME-Geräte in einem Netzwerk an. Dies sind nur zwei Beispiele für zahlreiche neue Funktionen, welche die Einrichtung und Pflege eines Commercial-Audio-Systems einfacher und effizienter denn je machen.

Erweiterte Unterstützung für AMX-Steuergeräte mit Touchpanel
Die Prozessoren der DME-Serie sind am AMX-Duet-Partner-Programm beteiligt und unterstützen in vollem Umfang die so genannte „Dynamic Device Discovery“. Die DMEs bieten sich mit allen Funktionen und all ihrer Flexibilität für die gängige Duet-Programmierung und Steuerung des technischen Umfeldes für eine reibungslose Verflechtung mit anderen Duet-Geräten an. Seit Version 3 können AMX- und DME-Satellite-Geräte via Ethernet miteinander verbunden werden, womit Kabelsalat der Vergangenheit angehört.
Yamaha arbeitet derzeit mit Creston zusammen, um auch Touchpanel-Controller dieses Herstellers zu integrieren.

Fernsteuerung der internen Mic/Line-Vorverstärker
Dank des Upgrades können die leistungsstarken Mikrofon/Line-Vorverstärker in den DMEs 24N, 8i und 4io via AD8HR-Protokoll ferngesteuert werden. Das heißt, die DME-Vorverstärker können über den Erweiterungs-Steckplatz eines LS9-Pultes oder eines vergleichbaren Digitalmixers eingestellt werden (oder eines anderen Produktes mit Preamp-Fernsteuerfunktion und einem Dsub-9-pin-REMOTE-Anschluss).

DME Satellite: Unterstützung der „ES“-Version
Die DME-Designer-Software unterstützt in vollem Umfang die ES-Version der DME Satellite und wird zusammen mit dem Start des Download-Services für die DME-Version 3 veröffentlicht. Sie erhalten hiermit eine große Auswahl an Audionetzwerk-Protokollen, um Ihre jeweilige Anwendung anzupassen.
Bauen Sie ein Yamaha-MY16-CII-CobraNet-Interface oder ein Auvitran-AVY16-ES- EtherSound-Interface in Ihre DME-N ein, um zur Errichtung eines flexiblen System-Netzwerks eine Steuerverbindung zum entsprechenden Typus DME-Satellite-I/O-Gerät herzustellen.

Zeitumstellung
Es wurde eine Vorgabe zu den Preferences hinzugefügt, mit der die Zeitumstellung bei Benutzung der „Event Scheduler“- (Ereignis-Planer) oder „Wave File Player“-Komponente für automatische Ankündigungen oder tonale Hinweise problemlos abgeglichen werden kann.

Windows-Vista-Kompatibilität
Mit der Version 3 ist die DME-Designer-Software auch mit dem Betriebssystem Windows Vista kompatibel (Business, Enterprise und Ultimate).