Pünktlich zur prolight + sound 2008 veröffentlicht Yamaha eine neue Reihe preiswerter analoger Mischpulte mit acht Bussen und erweitertem Funktionsumfang. Yamaha reagiert damit auf Anfragen zahlreicher Live-Toningenieure.
Die neue IM8-Reihe wird sowohl im Yamaha-Forum als auch am Stand 50 der Halle 8.0 des Frankfurter Messegeländes ausgestellt. Die Konsolen wurden für kleine und mittelgroße Veranstaltungen entwickelt. Sie basieren auf Yamahas extrem erfolgreicher PM-Analogpult-Reihe und setzen dank ihrer kompromisslosen Qualität und zahlreicher neuer Funktionen bei einem unschlagbaren Preisleistungsverhältnis in diesem Segment neue Maßstäbe
Es werden drei Versionen mit 24, 32 und 40 Kanälen erhältlich sein, von denen alle dieselben rigorosen Testreihen über sich ergehen haben lassen, die auch bei der PM-Reihe angewendet werden. Ihre hervorragende Verarbeitungsqualität steht jener der großen Pulte folglich in keiner Weise nach.
Die Pulte verfügen nicht nur über einen großartigen Sound, eine überragende Betriebssicherheit und eine perfekte Bedienung, sondern auch über beeindruckende Funktionsmerkmale, zu denen unter anderem Mikrofon-Vorverstärker gehören, die auf dieselbe Technik zugreifen wie Yamahas professionelle Top-Pulte. Die Preamps sind rauscharm, verstärken über einen extrem weiten Bereich, sodass sie sich gleichermaßen für dynamische Mikrofone, Kondensator-Mikrofone und Line-Signale eignen, und sie klingen dabei stets transparent.
Interne Kanalzug-Kompressoren findet man eigentlich nur bei den teuersten Konsolen, die der Markt hergibt. Doch tatsächlich verfügt die IM8-Reihe in allen Mono-Input-Kanalzügen über Yamahas innovativen "One Knob"-Kompressor. Anders als bei anderen Kompressoren mit ihren vielen Reglern müssen Sie bei diesem Modell einfach nur an einem einzigen Regler den gewünschten Grad der Kompression einstellen. Das geht nicht nur schnell, lässt sich auch äußerst intuitiv bedienen.
Alle Mono-Inputs sind als symmetrische XLR- und Klinken-Buchsen ausgeführt. Sie verfügen über einzeln zuschaltbare +48V-Phantomspeisungen, Tasten für eine -26-dB-Dämpfung, eine Gain-Regelung, Panorama-Potis und einen 4-Band-Equalizer mit durchstimmbaren Mitten. Zudem befindet sich hier ein Schalter für Phasenumkehrungen sowie ein Hochpass-Filter (Cutoff-Frequenz bei 80 Hz). Die Stereo-Input-Kanäle verfügen über Klinken-Buchsen für L und R, Cinch-Stereo-Paare, eine Input-Gain-Regelung, eine Balance-Regelung und einen 4-Band-EQ.
In allen Input-Kanalzügen befinden sich überdies acht unabhängige Auxsend-Regler, die man verpaaren und bei denen man zwischen Pre- und Post-Fader-Betrieb umschalten kann. Hinzu kommen rauschfreie Lautstärke-Fader in voller Länge, Input-Pegelanzeigen mit drei Segmenten und eine Mute-Taste.
In der Master-Sektion befinden sich individuelle lineare Auxsend-Fader für jeden der acht Aux-Busse. An jedem geben Anzeigen mit drei Segmenten Auskunft über den aktuellen Pegel. Vier Mute-Master-Schalter können augenblicklich alle Kanäle stumm oder scharf schalten, je nachdem, wo die entsprechenden Mute-Tasten aktiviert wurden. Sie können also bis zu vier verschiedene Mute-Arrangements konfigurieren. So bekommt man Produktionen mit mehreren Bands oder mehreren Mikrofon-Kombinationen ganz leicht in den Griff. Pre- und Postfader-Monitoring sowie vielseitige Talkback-Funktionen stehen ebenfalls zur Verfügung.
Die Pulte der IM8-Reihe haben vier Matrix-Outputs, die Signale von allen acht Gruppen sowie von den Stereo- und Mono-Bussen bekommen können. Jeder der vier Matrix-Outputs verfügt über eigene Lautstärkeregelungen jeweils für die Matrix-Summe und für den einspeisenden Bus. Die Matrix stellt ein komfortables und anpassungsfähiges System für die Bereitstellung zusätzlicher Mischungen dar und eignet sich für zahlreiche Anwendungen. Denkbar wären zum Beispiel zusätzliche Monitor-Mischungen oder spezielle Beschallungen für den Umkleide- oder Eingangsbereich.
Obgleich analog ausgelegt, macht sich die neue Reihe auch Digitaltechnik zu eigen. Dank des integrierten USB-Ports und der mitgelieferten DAW-Software Cubase AI4 können Signale direkt digital aufgenommen und abgespielt werden. Überdies sichert eine externe Stromversorgung die Leistungsfähigkeit der Konsole. Zusätzlichen Seelenfrieden erlangt der umsichtige Toningenieur, wenn er zwei Netzteile für einen absolut sicheren Betrieb verwendet - auch das ist kein Problem.
Die IM8-Reihe schließt eine große Lücke am Markt für analoge Konsolen. Die Pulte können eine große Bandbreite von kleineren bis mittelgroßen Veranstaltungsorten und Tourneen, bei denen Qualität und Betriebssicherheit oberstes Gebot sind, zudem um zahlreiche technische Finessen bereichern, und das bei einem hohen Kosten-Nutzen-Faktor.