Sound Foundation lehrt an Yamaha-Pulten


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"Wir investieren eine Menge Zeit und Energie in die Schulung und den Support von Toningenieuren, die vom analogen zum digitalen Mixen im Live-Segment umsteigen wollen", so Mark Payne, Managing Director des Yamaha-Händlers Sound Foundation, dessen Name durchaus auch Programm ist. Und zwar so sehr, dass die Firma in ihrer Zentrale im englischen Reading sogar über einen eigenen Seminarraum verfügt, in dem der Wechsel von Analog- auf Digital-Technik mit Hilfe von Yamaha-Pulten geschult wird. Natürlich wird in diese Seminare auch das M7CL einbezogen, jenes neueste Produkt aus der Yamaha-Schmiede, das seit seiner Markteinführung bei der PLASA 2005 in Industriekreisen auf außergewöhnlich großes Interesse gestoßen ist.

"Im Schulungsraum wird Audiomaterial verwendet, das bei Livekonzerten aufgenommen wurde. Die Toningenieure üben an den Pulte also unter realen Bedingungen", erklärt Payne.

"Wir kauften zwei M7CL-Pulte und nutzen diese seitdem auf vielfältigste Weise", so Payne. "Das M7CL ist wirklich ein sehr beeindruckendes Gerät."

So setzte die Sound Foundation das M7CL unter anderem bei einer Meisterklasse für Schlagzeuger am Leisure Centre in Reading ein, die sich als großer Erfolg entpuppte. 1500 Drummer nahmen an der Meisterklasse teil, welche rund um ein Konzert gestrickt war. Special Guest des Abends war Deep-Purple-Drummer Ian Paice. Ein M7CL wurde für den Monitormix verwendet, ein Yamaha PM5D für Front Of House.

FOH-Mann Dave Hutchins, der sich selbst als "Mr. Analog" bezeichnet, gestand, zuvor noch nie ein PM5D gesehen zu haben. "Wir integrierten ihn einen Tag lang in unser Schulungsprogramm", erzählt Payne. "Das hat vollkommen gereicht - am Ende mixte Dave wie alter Digital-Veteran."

"Einer der ersten Jobs für das M7CL war der Mix der Coverband Legends Of Rock bei einer 'Renault Motor Sport F1 Team'-Feier Anfang Dezember", fährt Payne fort. Toningenieur Colin Hounsome benutzte ein M7CL für die Monitore, während Simon Kemp ein weiteres Pult für FOH und die PA-Anlage mit gestackten Boxen der C7-Reihe von D&B bediente.

"Beide Toningenieure waren extrem zufrieden mit der Leistung der Pulte", so Payne.

Kürzlich nahm Sound Foundation ein PM5D sowie ein M7CL auf ein Yamaha-Digital-Mixing-Seminar an der Derby University mit. 30 Veranstaltungstechnik-Studenten aus dem zweiten und dritten Jahr konnten dort Praxis-Erfahrungen an den Pulten sammeln. "Wir verwendeten unsere Livetracks auf dieselbe Weise wie bei unseren Schulungen, nämlich zusammen mit einem synchronisierten Video. So konnten die Kursteilnehmer die Show, die sie gerade mixten, sogar sehen", erklärt Payne.

Zum Seminar gehörte auch, dass die Studenten ein Feedback gaben. "Sie sollten bewerten, wie sicher sie sich bei der Benutzung der Digitalpulte fühlten, und zwar einmal vor und einmal nach dem Seminar. Die Bewertungsskala reichte von 1 bis 5 - 1 stand für 'wenig Vertrauen', 5 für 'viel Vertrauen'", erklärte Payne. "Ein Teilnehmer kam von 2 auf 4, ein anderer hatte sogar eine Wissenssteigerung von 1 auf 5."

Alles in allem war dies ein extrem erfolgreicher Tag, an dem Sound Foundation und Yamaha gemeinsam einen großen Teil zur Ausbildung der Audioprofis von Morgen beitrugen.

www.soundfoundation.com