Manchmal bedarf es eines althergebrachten Duells zweier Produkte, um dem Kunden zu zeigen, wer das bessere hat. Und natürlich kann es hierbei passieren, dass das "falsche" gewinnt. Aber wenn eines der Produkte über die urwüchsige Qualität einer nagelneuen Yamaha-T5n-Endstufe verfügt, kann man guten Gewissens eine Herausforderung wagen.
Solche eine Situation ergab sich gerade in Italien, als die Firma Lombardi Service aus dem süditalienischen Termoli einen A/B-Vergleich mit dem eigenen Adamson-Linearray durchführte. Angetreten sind T5n-Leistungsverstärker von Yamaha gegen Endstufen des Herstellers, der sonst mit den Adamson-Systemen betrieben wird.
Während des Tests wurden drei T5n-Leistungsverstärker installiert, um vier Adamson-Y18-Lautsprecher im linken Teil des Rigs zu betreiben, während die anderen Verstärker verwendet wurden, die vier Lautsprecher vom rechten Array mit Leistung zu versorgen. Alle Kabel und Einstellungen waren auf beiden Seiten absolut identisch. Alle anderen Lautsprecher oder Subwoofer waren stummgeschaltet.
Den Test begleitet haben Luca Nobilini von Lombardi Service, Toni Soddu, einer der führenden FOH- und Recording-Spezialisten Italiens und Wouter Verkuijl von Yamaha.
Das Trio unternahm eine Reihe von Tests. So wurden auf der Anlage mehrere CDs und einzelne Live-Instrumente gespielt, während verschiedene Frequenzen abwechselnd unterdrückt wurden. Insgesamt bekamen die Verstärker ordentlich zu tun.
"Schon beim Abspielen der CD war der Unterschied deutlich", so Wouter. "Die rechte Seite der Anlage spielte richtige Musik, die von einer Phantomschallquelle ein paar Meter vor dem Array zu kommen schien, während die Musik auf der rechten Seite ganz klar direkt an den Lautsprechern geortet wurde. Toni Soddu war von diesen ersten Ergebnissen sehr beeindruckt!"
Soddu bat danach die Band vom italienischen Songwriter Gigi D’Alessio, nach und nach ihre Instrumente einzuspielen - Akustik-Gitarre, E-Gitarre clean, E-Gitarre verzerrt, Organ, Klavier und Perkussion.
"Jedes Mal erhielten wir das gleiche Ergebnis: Die linke Seite klang einfach natürlicher und präsenter. Man hörte die Musik, nicht die Lautsprecher", beschreibt Wouter.
Luca Noblinis Test-Urteil war unmissverständlich. "Der Unterschied ist viel größer als ich gedacht habe. Der T5n hat mehr Leistung, was schön ist, aber noch viel wichtiger erscheint mir die bessere Klangqualität der Yamaha-Amps! Wir haben unsere Adamsons sozusagen neu entdecken dürfen."
Toni Suddu meint indessen: "Ich brauche nicht noch mehr Versuche - der erste Eindruck heute hat mich überzeugt."
Man sagt, der erste Eindruck sei der wichtigste. Und wenn Yamahas T5n-Endstufen bei einem der besten Toningenieure überhaupt einen solch guten ersten Eindruck hinterlassen konnten, dann werden sich in Zukunft mit Sicherheit auch noch mehr Profis begeistern lassen!