Yamaha gehörte bei der Entwicklung von Digitalsound in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu den treibenden Kräften. Und heute, wo Bits und Bytes in der Audiobranche bereits unbestritten den Ton angeben, forciert die Firma schon den nächsten großen Schritt im digitalen Audio-Segment - die Vernetzung.
Indem netzwerkwerkfähige Produkte wie CobraNet- und EtherSound-DME-Engines sowie entsprechende MY-Erweiterungs-Steckkarten am Markt etabliert wurden, lotete Yamaha die Grenzen digitaler Audiotechnik neu aus und bildet heute wieder einmal die Speerspitze bei revolutionären Entwicklungen, durch die sowohl mobile als auch fest installierte Beschallungsanlagen noch vielseitiger und qualitativ hochwertiger werden.
Doch kann solch innovative Technologie nur dann effektiv genutzt werden, wenn ihre Anwender über ausreichende Fähigkeiten verfügen. Yamahas Spezialisten greifen den professionellen Sound-Ingenieuren daher gerne regelmäßig mit ihrem eigenen Wissen unter die Arme - und zwar nicht nur in Form von verständlichen technischen Dokumenten, sondern auch über diverse Theorie-Unterrichte und ebenso viele Praxis-Seminare.
"Um betriebssichere und funktional vernetzte Audiosysteme zu konstruieren, wird aufgrund der Komplexität dieser Technologie ein großes Maß an umfassendem technischem Spezialwissen abverlangt. Yamaha sorgt dafür, dass diese Kenntnisse auch bei denen ankommen, die sie benötigen", so Nils-Peter Keller, YMCE Deputy General Manager.
Eine hierfür typische Veranstaltung war die professionelle Schulung in Audionetzwerk-Design, die vom Yamaha Music Central Europe (YMCE) in Wiehl ungefähr 40 Kilometer östlich von Köln ausgerichtet wurde. 25 Teilnehmer versammelten sich Ende April drei Tage lang im Hotel Zur Post, um in den Genuss einer umfassenden Schulung im "Design vernetzter Audiosysteme" zu kommen, die von den YMCE-Fachleuten Ron Bakker, Ruben van der Goor, Arthur Koll und Pawel Zachanowizc durchgeführt wurde.
Bei dieser Delegation von Fachleuten handelte es sich um durchweg erstklassige Audio-Berater und Systemintegratoren aus ganz Mitteleuropa. Der Lehrplan war auf Ingenieure mit Universitätsabschluss und Manager ausgerichtet. Er umfasste Entwicklungsmethoden für professionelle Informations-Technologien inklusive Qualitätsmanagement, Netzwerk-Redundanz, Sicherheitsstandards, Struktur/Protokoll-Design und der nahtlosen Einbindung von zum Beispiel hochqualitativem Video in Audioanwendungen.
Die Teilnehmer konnten dank der theoretischen Unterrichte im Klassenverband und der zahlreichen praktischen Übungen tief in das Wissen über Yamahas digitale Audionetzwerk-Systeme eintauchen. Sie sind nun in der Lage, alle Vorteile dieser Technologie voll ausnutzen, um von nun an hochkarätige Audiosysteme von beispielloser Flexibilität zu erschaffen.