Berichte - Lautsprechersysteme


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Yamaha im Kurhaus - Wellness für die Ohren


Copyright © Michele Baggio - SoWhat Studio - All Right Reserved

Eine zweite digitale Yamaha-Anlage im prestigeträchtigen Kurhaus von Meran

Das elegante Kurhaus in Meran (Norditalien) steht wie kein anderes Gebäude in der Südtiroler Metropole für Bade- und Heilkultur. Der älteste Teil des Komplexes (der glanzvolle Pavillon des Fleurs) wurde bereits 1874 als Stätte der Heilung und Entspannung eingeweiht. In den verschiedenen Einrichtungen des alten Kurhauses konnte man spielen, tanzen oder einfach nur Konversation betreiben. Es gab Konzerthallen, Ballsäle, Rauchsalons und später auch noch ein Kasino. Bis heute wird das Kurhaus wegen seiner zentralen Lage gerne für Galaabende, Tanzveranstaltungen, Konzerte, Konferenzen und andere hochkarätige Events gebucht.

Den Kunden stehen 13 zentrale Räumlichkeiten zur Verfügung, deren Ausstattung internationalen Standards entspricht und die ein Fassungsvermögen zwischen zehn und tausend Personen haben. Allein der Pavillon des Fleurs kann mit seinen 300 Quadratmetern Fläche mehr als zweihundert Personen beherbergen. Hier finden alle möglichen Veranstaltungen vom Gala-Dinner bis hin zur Modenschau statt. Um den verschiedenen Anwendungen gerecht zu werden, kann die Bühne des Pavillons je nach Eventtyp größer oder kleiner gemacht werden.

Um den Saal weiter aufzuwerten, wurde er mit einem neuen Beschallungssystem ausgestattet. Die Bozener Firma Audiotek übernahm das Systemdesign und die Installation der Anlage. Das Unternehmen hat viele Jahre Erfahrung beim Verleihen und Konzeptionieren von Beschallungssystemen im Live-Segment sowie beim Designen, Integrieren und Installieren von Audio-Festinstallationen. Zu den Kunden zählen Museen, Nachtclubs oder auch Bezirks-Verwaltungen.

Matteo Coppe, der Eigentümer von Audiotek, erklärt: "Bei diesem Projekt erhielten wir folgende Weisung von unserem Kunden, dem Meraner Puccini-Stadttheater und Kurhaus-Verein: Wir sollten ein System designen und installieren, das für Sprache und Live-Musik gleichermaßen geeignet ist, dabei praxisnah bei der Anwendung und leicht bedienbar."

Bei allem Prunk - die wunderschöne Ausstattung des Saales sowie seine Architektur sorgten für nicht ganz unerhebliche Probleme bei der Akustik, was beim Design der neuen Anlage unbedingt berücksichtigt werden musste. Neben den hohen Decken mit ihren kunstvollen Verzierungen (aus dem frühen 20. Jahrhundert) verfügt der Saal über zahllose Spiegel und einen riesigen Kronleuchter, der ca. zwei Meter unter der Deckenmitte hängt.

Coppe weiter: "Wir hatten für all diese Probleme schnell eine Lösung parat, die zudem auch eine weitere Anforderung des Kunden erfüllte: nämlich so unsichtbar wie möglich bleiben. Tatsächlich erreichten wir unsere Ziele inklusive einer präzisen, ausgewogenen Beschallung des Saals ohne irgendwelche störenden Reflexionen mit den sehr dezenten, weil äußerst kompakten Boxen der Yamaha-Installation-Reihe."


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Gehen wir etwas ins Detail: Die Anlage besteht zunächst einmal aus der Frontbeschallung mit einem Paar IF2108W-Boxen. Bei diesen Lautsprechern handelt es sich um Zwei-Wege-Fullrange-Systeme (8-Zoll-Woofer/2-Zoll-Schwingspule) mit einem drehbaren 60°x90°-Horn in "Constant Directivity"-Bauweise. Außerdem wurde in einiger Entfernung zur Front (etwa drei Viertel der Raumlänge) eine Delayline eingerichtet, die aus zwei IF2205W-Boxen besteht. Hierbei handelt es sich ebenfalls um Zwei-Wege-Systeme (zwei 5-Zoll-Woofer/1-Zoll-Schwingspulen) mit drehbarem 60°x90°-Horn in "Constant Directivity"-Bauweise. Alle Lautsprecher sind mit einer unauffälligen weißen Lackierung versehen, damit sie besser zum Dekor passen.

Audiotek hatte das gleiche Yamaha-Digital-System bereits im Hauptsaal des Kurhauses installiert und exzellente Ergebnisse erzielt. Weitere solcher Anlagen kommen seit kurzem in anderen prestigeträchtigen Etablissements wie zum Beispiel der Bücherei San Giorgio in Poggiale in Bologna zum Einsatz.

Coppe weiter: "Auch bei der Vermietung von kompletten Audio-Setups mit einer digitalen Audioübertragung via Cat5 und EtherSound™, die bei dieser Installation ebenfalls zum Einsatz kam, haben wir hervorragende Resultate erreicht und tolles Feedback von unseren Kunden erhalten."

Coppe erklärt die Gründe für die positiven Ergebnisse bei Installationen mit Yamaha-Produkten: "Yamahas EtherSound™-Systeme werden in allerbester Qualität gefertigt. Doch bei Installationen dieser Größe und Art geht es vor allem um eines: Betriebssicherheit. Es wäre eine unverzeihliche Katastrophe, wenn ein Kongress mit hunderten von Besuchern unterbrochen wird, weil der Mixer ausfällt – oder die Wordclock fehlerhaft ist und es zu störenden Nebengeräuschen kommt. Daher ist der Einsatz eines extrem zuverlässigen und darüber hinaus benutzerfreundlichen Werkzeuges in Form einer Yamaha-Konsole unerlässlich. Ich muss meinen Kunden zweckdienliche, langlebige und grundsolide Geräte bieten. Wenn wir ständig vor Ort sein müssen, um die Geräte zu warten - oder gar immer wieder von vorn anfangen, sind wir schnell aus dem Geschäft."

Coppe betont gern, dass bei der Herstellung der Yamaha-IF-Boxen auch italienische Komponenten verwendet worden seien, die einen sauberen, ausgewogenen Sound lieferten. Die hier zum Einsatz kommenden Yamaha-Leistungsverstärker sind nicht nur mit doppelten Kühlkörpern ausgestattet, sondern auch mit Lüftern, deren Geschwindigkeit sich je nach Erfordernis anpasst. Darüber hinaus sorgt Yamahas EEEngine-Technologie für eine perfekte Energieeffizienz.


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Das Digitalpult am Pavillon des Fleurs, ein Yamaha LS9-16 mit Ethersound™ -Karte, wurde in ein praktisches Flightcase mit Rädern eingelassen. So bleibt es beweglich und ist perfekt geschützt, solange es nicht gebraucht wird. Im Case befinden sich darüber hinaus ein FM-Tuner und CD-Player zum Abspielen von Audiosignalen (auch MP3s) sowie vier Wireless-Mikrofone für potenzielle Sprecher im Saal.

Im nebenan liegenden Equipment-Raum wurde von Audiotek ein Rack installiert, in das eine Yamaha-DME24N mit einer MY16-ES64-Interface-Karte eingebaut wurde. Außerdem befinden sich hier die Leistungsverstärker, ein Yamaha PC3301N für die Subwoofer (zwei IS1112W) und drei Yamaha PC2001N für die Kanäle L/R, die Delayline-Lautsprecher und zwei Monitore, von denen Künstler während der abgehaltenen Events Gebrauch machen können. Ein Yamaha-CP4SF-Bedienpanel ermöglicht eine sehr benutzerfreundliche Anwahl der DME-Presets.

Die Räume im Kurhaus waren alles andere als akustisch auf verstärkte Musik und Sprache ausgelegt – und doch konnte Coppe, der nicht nur ein professioneller Audiosystem-Installateur, sondern auch ein erfahrener Toningenieur ist, diese Probleme relativ leicht beheben. Er brauchte nicht einmal eine spezielle Software zur Berechnung der Raumakustik, wie er abschließend betont. "Ich habe die Boxen einfach mit meinem Laser angepeilt, um sicher zu gehen, dass sie die richtige Neigung aufweisen und korrekt mit den anderen abgestimmt sind. So kam ich exakt zu den erwünschten Resultaten, ohne dass die Optik des eleganten Saals beeinträchtigt wurde. "