User-Meinungen


Zurück

 

John Ryan

Der Toningenieur hat viele Jahre Erfahrung in der Arbeit mit lokalen und internationalen Künstler-Größen.
M7CL
"Das M7CL ist ein Modell, dass ich unbedingt ausprobieren musste. Mein erster Gedanke war zwar, das Pult mit dem PM1D oder mit dem PM5DRH zu vergleichen. Doch durch den Preisunterschied hätte man auch leicht glauben können, dass es sich hier um ein Spielzeug handelt... aber nichts da! Es hat nicht nur all das, was ich für die hier beschriebene Show je hätte brauchen können - es verfügt auch über eine exzellente Audioqualität und fantastische "Total Recall"-Funktionen. Die Miete für den Produzenten bleibt gering, so dass die Kosten für das Theater am Ende lediglich drei Sitzplätzen entsprechen."

"Kaum wurde das Pult geliefert, setzte ich es für ein Musical ein, und zwar für Nino D' Angelos "Core Pazzo", bei dem insgesamt 21 Kanäle für DPA-Headset-Mics, einige Reserve-Kanäle und ein Stereokanal für die Musical-Soundtracks verwendet werden. Die Soundtracks werden über einen Stereo-Return von einem PC aus abgesichert, der sich als Backup auf der Bühne befindet. Da es sich um ein Musical handelt, hatte ich die Idee, alle Kanäle im "Safe"-Modus zu betreiben, also die Input-Gains, Dynamics und Matrix-Sends, welche Post Fader geroutet sind. Weil wir keinen Monitor-Mann haben, übernimmt der Techniker mit der Verantwortung für die Mics, Diego Jacuz (der tatsächlich selbst Toningenieur ist), teilweise die Kontrolle über den Matrix-Mix, den ich auf die Bühne schicke. Die drei Matrizen werden in ein Yamaha 03 geroutet und zu den vier Monitor-Lines auf der Bühne übertragen. Das gesamte grafische Equalizing wird von den Onboard-Mono-EQs des M7CLs erledigt, von denen wir drei Stück benötigen. Im Signalpfad des FOH-Mixes befindet sich ein insertierter Stereo-Equalizer. Die weiteren vier freien Racks verwendete ich für FOH-Effekte. "

"Sowohl der Touchscreen als auch der "Central Logic"-Bereich sind eine wertvolle Bereicherung. Verglichen mit den Vorgänger-Modellen ergeben sich bezüglich der Arbeitsgeschwindigkeit definitiv Vorteile. Außerdem bemerkenswert: Alle 48 Kanäle befinden sich auf einer Ebene und bleiben so zu jeder Zeit im Blickfeld. "

"Wir haben inzwischen an die 40 Shows gefahren, und es ergab sich bis heute kein einziges Problem. Ich gehöre in Italien zu den ersten, die ein M7CL benutzen und betrachte mich selbst als eine Art Beta-Tester. Aber ich habe ein sehr gutes Gefühl bei diesem Produkt - wie zuvor auch schon beim PM1D und beim PM5DRH. Es gibt noch ein paar Funktionen, die man zukünftigen Software-Updates hinzufügen könnte. Und ich bin sicher, dass weitere Ideen in diese Updates mit einfließen werden, sobald mehr User mit dem Pult arbeiten. Ich schreibe an einer kleinen Liste mit solchen möglichen Funktionen, die allerdings Gegenstand meiner Korrespondenz mit Yamaha bleiben werden - ich will sie möglichst nicht an die große Glocke hängen. Ich kann aber wohl sagen, dass dem Pult zwei weitere Lampen gut zu Gesicht stehen würden, aber immerhin gibt es im Gegensatz zum PM5DRH-Paket einen Staubschutzdeckel."

Alessandro Roseo

Monitor engineer, Zelig Circus
PM1D
"Bei Zelig werden oftmals die gleichen Mics für Gesang und Sprache benutzt", erklärt er. "Also haben wir sie gedoppelt und mit zwei verschiedenen Equalizer-Einstellungen versehen. Eine Hälfte bekommt die üblichen 'Lavalier-Einstellungen', die andere wird mit Hall, Kompressor und so weiter für den Gesang versehen. Das alles ist kein Problem mit dem PM1D."

"Auch wenn die Songs immer ein wenig anders sind, starte ich mit einer Basis-Szene, an der ich jedes Mal die nötigen Anpassungen vornehme. Ich bin sicher, dass diese Arbeitsweise nur mit einer solchen Konsole so schnell funktioniert. Mit der Entscheidung für ein PM1D haben wir einen echten Coup gelandet, denn als wir anfingen, ahnten wir noch gar nicht, was auf uns zukam. Am Ende hatte ich 30 Outputs zu meistern - und aus den 40 Kanälen zu Beginn waren im Laufe der Zeit 60 geworden!"

Marcello Mannini

FOH engineer, Zelig Circus
PM1D
"Ich hatte bereits die Ehre, mit der ersten Version des PM1Ds zu arbeiten, also kenne ich es gut. Bei Zelig habe ich den Hauptteil der Arbeit mit den Matrizen erledigt. Die Musiksignale kommen auf die Stereo-Matrix und die Sprache auf die Auxwege. So kann ich beides unterschiedlich mit dem Equalizer bearbeiten und anschließend auf die PA schicken, welche aus einer Hauptanlage und sieben Delay-Lines besteht. Es war das erste Mal, dass ich bei der Matrix derart in die Tiefe gegangen bin - und ich muss sagen, dass die Ergebnisse exzellent waren."

"Ich habe in jedem Sprachmikrofon-Kanal ein Gate, das, obgleich digital, sehr schnell ist und einen sehr deutlichen Sound ermöglicht", fährt er fort. "Es schließt sich sofort, wenn der Komödiant mit dem Sprechen aufhört und öffnet sich verzögerungsfrei, wenn er wieder loslegt. Die Gates arbeiten unauffällig, liefern einen ganz klaren Sound, und ich wäre ohne sie vollkommen aufgeschmissen. Die wenigen Effekte, die ich brauche, sind alle schon integriert. Sie reichen also völlig aus und sind von hoher Qualität. Auch die Dynamics arbeiten prima und funktionieren auch dann, wenn der Künstler schreit."

"Meine Meinung ist: Um einen detaillierten Sound wie bei Zelig zu erreichen, bei dem man jede leiseste Berührung der Becken und jede 'Ghost Note' auf der Snare wahrnehmen kann, ist die Genauigkeit eines solchen Pultes vonnöten."

Klaus Hausherr

FOH engineer, “Luglio Suona Bene”
PM5000
"Wir haben das PM5000 im vergangenen Winter schon bei mehreren Anlässen benutzt. Nach der Verwendung beim 'Luglio Suona Bene'-Festival mit seiner Vielfalt an Musik-Genres muss ich zugeben, das es ein Vergnügen ist, mit diesem Pult zu arbeiten, weil es einfach sehr gut klingt. Yamaha hat meiner Meinung nach einen extrem hohen Standard erreicht - die Preamps zum Beispiel sind wirklich exzellent. "

"Die Funktion, die ich am meisten von allen schätze und am häufigsten benutze, ist die Möglichkeit, mit Hilfe der Pult-Software die acht Mono-Aux-Sends als Post-Pan-Gruppen, Pre-Pan-Gruppen oder als normale Aux-Regler zu verwenden. Das kann sehr sinnvoll sein, wenn zum Beispiel mehrere Kanäle, etwa Bläser, Keyboards oder Gruppen von Background-Vokalisten, komprimiert werden sollen. Anstatt acht Kompressoren zu verwenden, reichen hier zwei davon in der Subgruppe."

Beppo Bottega

FOH engineer, Umbria Jazz
PM5D
"Neben seinen vielen Effekten und der guten Klangqualität, die es dank der Preamps und Wandler hat, gefiel mir vor allem, dass man damit für jede Band Mischszenen abspeichern und wieder aufrufen kann. Das ist sehr von Vorteil für Veranstaltungen wie der in Perugia, wo im Lauf des Tages mehrer Gruppen auftreten. Außerdem ist die Konsole sehr benutzerfreundlich, da man die am häufigsten genutzten Parameter der EQs, Gates oder Kompressoren immer sofort parat hat."

"Wenn zum Beispiel eine Band nach einem ruhigeren Part auf einmal lauter wurde, konnte ich währenddessen die Inserts über die PM5D-Software in Echtzeit bestücken – diese Eigenschaft ist wirklich unbezahlbar! Bei der Bühne auf dem Piazza IV Novembre mit seinen Gratis-Konzerten und seiner Genre-Vielfalt steht eindeutig der Spaß im Vordergrund und weniger ein exzellenter Klang. Trotzdem hat sich Chiara Civello persönlich bei mir für den tollen Sound bedankt, und auch der FOH-Tonmann von Relax, der seinen Job wirklich beherrscht und viel in Studios arbeitet, gefiel die Arbeit mit dem PM5D sehr."

"Viele Leute sagen, dass es diverse Dinge gibt, die mit einem Digitalpult gar nicht möglich sind, aber das ist falsch: Wenn man sich nur richtig in die Software reinarbeitet, kann man alles, was analog möglich ist, auch digital realisieren – und vieles mehr!"

Matteo Coppe

Monitor Engineer, Umbria Jazz
PM5D
"Ich hätte natürlich lieber mehr Zeit dafür gehabt, die Funktionen der Konsole zu studieren", gibt Coppe zu. "Aber die Basics hatte ich sofort drauf und konnte den Job in Perugia ohne Sorgen antreten."

"Ich konnte so zum Beispiel das Wiederaufrufen des EQs von Aux 1 auf die erste dieser Tasten (User Defined keys) legen – das war, als hätte ich einen externen Grafik-Equalizer zur Verfügung. Ich habe mich für die EQs entschieden, aber man kann den Tasten auch jede Menge andere Parameter zuweisen."

"Die 'Cut & Paste'-Funktion ist extrem nützlich", so Coppe. "Bei Bigbands konnte ich beispielsweise eine typische Einstellung speichern, in eine neue Mischszene einkopieren und dann entsprechend zu jeder kleinen Formationsänderung angleichen."

Alistair Artingstall

Monitor engineer, Keane US tour
PM5D

"Das erste Digitalpult, das ich 'on the road' benutzt habe, war ein DM2000. Dann begann ich, das PM5D zu verwenden", erzählt er. "Bei Veranstaltungen wie Festivals erleichtert es die Arbeit enorm. Man steckt einfach eine Karte rein – und der Mix ist fertig!"

"Was kann ich noch zum PM5D sagen? Es ist zuverlässig! Es funktioniert, ich freue mich! So einfach ist das! Es hat mehr Funktionen, als ich jemals benötigen werde."

Ant Carr

System technician, Keane US tour
PM5D

"Ich mag das Pult total. Es ist vielseitig, zuverlässig und einfach zu bedienen.”

“Auf der Keane-Tour schaffte das Pult dank der Recall-Fähigkeit der Preamp-Gains sowohl die Support-Acts als auch Keane selbst. Dabei ist es so klein, dass sich selbst bei Festivals niemand darum schert, wenn wir am fortgeschrittenen Nachmittag unsere eigene Konsole anschleppen."

Andrew Thornton

Sound engineer, Daniel Bedingfield's UK and European Tour
PM5D

"Das Pult machte sich während der Tour sehr gut und hielt Daniels Bedürfnissen durchweg stand. Daniel wusste genau, was er wollte, und benötigte für jeden Song einen anderen Mix. Kein analoges Pult wäre diesen Ansprüchen gerecht geworden."

"Vor allem schätze ich, dass alles, was man benötigt, im Pult implementiert ist", fuhr Thornton fort. "Es verbraucht wenig Platz – und seine Onboard-Grafik-EQs und Effekte machen externe Geräte unnötig. Man bekommt bei der Konsole wirklich viel für sein Geld."

Billy Flore

Monitor engineer, Black-eyed Peas
PM5D
"Es hat alles, was ich brauchte. Es ist klein und leicht - man braucht keine zehn Leute, um es hochzuheben. Es nimmt kaum Platz weg, nicht einmal für ein Netzteil. Es ist die Sorte von Pult, welches man auf ein Festival mitnehmen kann, ohne dass die dortige Haustechnik sich gleich querstellt, wenn es darum geht, das Pult für dich herein zu tragen. Man muss eben nicht um eine Menge Platz bitten für Racks und all den anderen Kram, den man mit einem Analogpult rumschleppt."

"Ich bin ohne Anleitung unterwegs und entdecke jeden Tag etwas Neues, während die Arbeit immer leichter von der Hand geht. Sicher, ich brauchte etwas Zeit, bis ich den Dreh heraus hatte, aber die Vibes, die bereits von der Band kommen, sind toll – ich liebe dieses Pult einfach. Die Gates und Kompressoren sind erstklassig – so gut, dass kein externes Equipment benötigt wird. Und obwohl Effekte beim Monitormix eine untergeordnete Rolle spielen, ist der Hall, den ich aus dem PM5D benutze, großartig und vielseitig verstellbar. Ich dachte anfangs, die Onboard-Kompressoren befriedigen lediglich die Ansprüche an eine Art Basis-Ausstattung, aber sie haben alles, was man von einer professionellen externen Einheit erwartet."

Stanley Miller

Sound engineer, Neil Diamond Tour
PM5D
"Für den Mix der Show dieser jüngsten Tour verwendeten wir zwei PM5Ds, eines für FOH und eines für den Monitor-Mix. Die Recall-Fähigkeiten der Konsole, sind, wie ich schon seit langem predige, fantastisch. Der EQ macht genau das, was er soll. Die Sends, das Muting, Effekte ein- und ausschalten, all das ist programmierbar. Ich kann mich also vollständig auf die Show und den Mix konzentrieren."

"Yamaha hat sich in diesem Umfeld behauptet. Ich benutze diese Produktlinie seit dem alten PM1000 – 'Zuverlässigkeit' ist der Knackpunkt. Ich wusste, mit Yamaha klappt es immer."