Digitalisierung und Vernetzung sind zweifellos die wichtigsten Trends im Bereich der fest installierten Soundsysteme, und die Mischpulte DME64N und DME24N wurden als wichtigste Komponenten für Systeme dieser neuen Generation entwickelt. Hinter einem einfachen optischen Design verbergen sich die neuesten Errungenschaften der Digital-Audio-Technologie sowie die erfolgreiche Arbeit der besten Audiotechniker von Yamaha. Die Umsetzung dieses Projekts, von der Planung bis zur tatsächlichen Produktion, hat einige Jahre in Anspruch genommen. Die wichtigsten Mitarbeiter des Entwicklungsteams berichten im Folgenden von den Ideen und Ansprüchen, die hinter diesem Produkt stehen.
– Wie kam es zur Entwicklung von DME64N bzw. DME24N?
Shinjiro Takeda (Produktplanung):
Mit der DME32, die im Jahr 2000 auf dem Markt eingeführt wurde, haben wir einen Weg gefunden, unseren Kunden die Yamaha DSP-Technologie zur Verfügung zu stellen. Die DME32 war gewissermaßen unser erster Versuch auf diesem Gebiet. Die DMEs, die wir in der Folge entwickelt haben, basieren dagegen auf dem Feedback unserer DME32-Kunden. Das hat sich bedeutend auf unsere Entwicklungsarbeit ausgewirkt. Wir hatten nun eine klare Vorstellung von dem, was in der Praxis tatsächlich gefordert war. Das wird schon allein durch die neue DME-Broschüre deutlich, in der verschiedene Anwendungsbeispiele veranschaulicht werden. Die enthaltenen Informationen gehen tatsächlich über den Rahmen einer normalen Broschüre hinaus und entsprechen eher denen eines Anwendungshandbuchs. (Klicken Sie
hier, um zur DME-Broschüre zu gelangen.)
– In dieser Broschüre finden sich detaillierte Beschreibungen von Anwendungen, die in Kirchen verwendet werden. Wie konnten Sie sicherstellen, das die neuen DMEs Anwendungen unterstützen, die in Japan normalerweise nicht zum Einsatz kommen?
Takeda:
Ich habe zwölf Jahre lang für ein auf Soundsysteme spezialisiertes Unternehmen in Japan gearbeitet, wobei ich Soundsysteme für große Veranstaltungsorte, wie Konzerthallen, Theater und Stadien entwickelt und installiert habe. Erst vor kurzem habe ich mir bei einem längeren Aufenthalt in den USA viele verschiedene Kirchen und Audiosysteme angesehen. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sich die Anforderungen, die sich für eine Konzerthalle in Japan oder eine Kirche in den USA ergeben, weitgehend entsprechen.
– Verstehe.
Masamitsu Hasegawa (Produktplanung):
Nachdem wir die DME32-Engine auf den Markt gebracht hatten, bekamen wir Anfragen nach einem kleinen Bruder für dieses Modell mit integrierten Ein- und Ausgängen, der sich speziell für die Verwendung mit kleineren Anlagen eignen sollte. Das DME24N wurde eigentlich geplant, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Da wir aber auch Anfragen für ein netzwerkfähiges Modell und ein Modell mit 96-kHz-Kompatibilität erhielten, stellten wir fest, dass wir auch ein erweiterbares Modell benötigten. Aus diesem Grund entschlossen wir uns, das DME64N und das DME24N gleichzeitig zu entwickeln. Das war im Sommer 2002.
– Wie wurde die DME32 von den Benutzern aufgenommen?
Takeda:
Die Benutzer schätzten zum einen, dass die DME32 über eine Mini-YGDAI-Karte (MY-Reihe) konfiguriert und so an die Anforderungen aller Projekte angepasst werden konnte und zum anderen, dass die Engines stufenförmig eingesetzt werden konnten, um die DSP-Leistung zu erweitern.
Hasegawa:
Auch die Soundqualität wurde besser als die vergleichbarer Produkte unserer Mitbewerber eingestuft. Bestimmte Punkte wurden jedoch auch kritisiert, wie die eingeschränkte Erweiterbarkeit, die wenig attraktive grafische Benutzeroberfläche oder das Fehlen von Peripheriegeräten. Es wurde auch eine wesentlich höhere DSP-Leistung gefordert. Dieses Feedback war für unsere Arbeit äußerst hilfreich, und bei der Entwicklung der Mischpulte DME64N bzw. DME24N stand für uns die Verbesserung dieser Punkte mit im Vordergrund.
- Welche Herausforderungen mussten Sie bei der Entwicklung des Produkts meistern?
Takeda:
Bei der Entwicklung dieses Produkts hatten wir vor allem drei Ziele im Auge: Das Bereitstellen von Zoning-Funktionen für die Verwendung mehrerer Geräte, die Konnektivität mit Audio-Netzwerken und Ethernet sowie eine 96-kHz-Kompatibilität für die Integration von Mischpulten der DM-Reihe.
Satoshi Takemura (Softwaretechniker):
In Bezug auf die Software bedeutete die Bereitstellung der Netzwerkfähigkeit das größte Problem. Die Mischpulte DME64N und DME24N waren die ersten kompletten Netzwerkprodukte für Yamaha, und da wir noch über kein entsprechendes Entwicklungs-Know-How oder Erfahrung mit Netzwerken verfügten, verlief dieses Projekt zunächst nach der Versuchs- und Irrtums-Methode. Für die Software mussten wir zudem ein komplett neues Verfahren entwickeln, um flexibel alle internen DSP-Ressourcen von einem externen Gerät aus programmieren zu können. Das war alles andere als einfach.
Mitsuaki Ando (Hardwaretechniker):
In Sachen Hardware kam es uns natürlich vor allem auf eine gute Soundqualität an. Viele der Mischpulte DME64N und DME24N werden fest in Kirchen oder Theatern installiert, doch auch bei Tourneen und Live-Auftritten kommen sie vielfach zum Einsatz. Aus diesem Grund haben wir besonderen Wert auf die Soundqualität gelegt, und ich bin wirklich stolz auf das Ergebnis. Der Sound ist nicht nur klar und deutlich genug für fest installierte Soundsysteme, sondern bietet auch eine gute Balance im Low-End- wie im Top-End-Bereich, und es kommt kaum zu Verzerrungen. Der Sound ist wirklich klar und deutlich. Unbedingt erwähnen möchte ich noch, dass das DME24N die integrierte Umwandlung von analog zu digital und umgekehrt unterstützt. Das DME64N kann dagegen nur über Mini-YGDAI-Karten mit der Außenwelt verbunden werden. Wir haben sichergestellt, dass es keine Abweichungen im Soundcharakter der beiden Geräte gibt, sodass sie gemeinsam im gleichen System verwendet werden können.
– Welche anderen Besonderheiten sind für den Benutzer interessant?
Kei Nakayama (“Producer”):
Durch die Verwendung des für die Mischpulte DM2000 und PM5D entwickelten DSP-Chips wurde die Prozessorleistung entschieden erhöht, dafür war es allerdings erforderlich, für alle Komponenten neue Algorithmen zu entwickeln. Gleichzeitig entschlossen wir uns aber auch, alle Komponenten der DME32 beizubehalten, um den Benutzern eine problemlose Migration zu der neuen Gerätereihe zu ermöglichen. Auch die DME Designer-Software wurde neu erstellt. Wir haben die Struktur der Software völlig neu geschaffen und können so neue DSP-Algorithmen als Plug-Ins hinzufügen.
– Können Sie das genauer erläutern?
Nakayama:
In herkömmlichen Hardware-abhängigen Systemen müssen sowohl die Anwendungssoftware als auch die Firmware aktualisiert werden, damit neue Software-Komponenten hinzugefügt werden können. Dieser Vorgang ist in der Regel sehr zeitaufwendig. Bei DME64N bzw. DME24N können im Gegensatz dazu neue Komponenten schnell und einfach als Plug-Ins hinzugefügt werden. Diese Besonderheit gehört wohl zu den wichtigsten Fortschritten, da wir jetzt viel schneller auf neue Anforderungen reagieren können.
– Welche Arten von Plug-Ins werden denn in nächster Zeit erhältlich sein?
Nakayama:
Wir arbeiten derzeit an Aktualisierungen, durch die DME64N und DME24N mit einer höheren Flexibilität und Kompatibilität sowohl für fest installierte Systeme wie für Livesound-Anwendungen ausgestattet werden. Dazu gehören u. a. Plug-Ins für SPX-Effekte und zur Ermöglichung der Wiedergabe von WAV-Dateien.
– Sprechen wir jetzt ein wenig über die DME Designer-Software. Worin liegen die Unterschiede zu DME Manager für DME32?
Takemura:
Unsere Vorgabe war es, eine effiziente Software für den professionellen Einsatz zu entwickeln, bei der die Benutzer das Gefühl haben, mit einem professionellen Gerät zu arbeiten. Zunächst einmal waren wir uns im Klaren darüber, dass das Benutzerinteresse mit „Extras“ wie Schlagschatten und übermäßiger Realitätstreue kaum aufrechtzuerhalten ist. Deshalb wählten wir einen praktischeren Ansatz mit einer Betonung auf sichtbaren Ergebnissen. Nachdem wir dieses Konzept fertig gestellt hatten, baten wir Herrn Amiya von Yamaha Design Laboratory, unserem unternehmensinternen professionellen Entwicklungsbüro, Grafiken auf der Grundlage unserer Vorstellungen und Anregungen zu erstellen.
Hiromu Miyamoto (Softwaretechniker):
Mit DME64N und DME24N können größere Systeme gesteuert werden als dies mit der DME32 möglich war. Deswegen haben wir die Bildschirme „Area“ und „Zone“ integriert, auf denen das Design und Layout des gesamten Systems angezeigt werden kann. Daneben haben wir auch den Hauptsteuerungsbildschirm implementiert, über den die Anzeige des Designer-Bildschirms für die Verkabelung aktiviert oder deaktiviert werden kann. Der Benutzer kann auf diese Weise beim Starten des Programms den Designer-Bildschirm überspringen und hat dadurch einen schnellen Zugriff auf die benutzerdefinierte Steuerung und die Hauptsteuerung.

DME Designer
Makoto Hiroi (Softwaretechniker):
Benutzer, die bereits über Erfahrung mit der DME32 verfügen, sollten eigentlich keine Probleme mit den grundlegenden Funktionen haben. Dies umso mehr, als DME Designer in vieler Hinsicht wesentlich benutzerfreundlicher ist als DME Manager.
Auf dem Designer-Bildschirm kann jetzt beispielsweise die Multi-Node-Verkabelung ebenso wie Grafikdateien angezeigt werden. Im Component Editor kann der Betriebsmodus für Knöpfe und Regler ausgewählt werden, und darüber hinaus stehen jetzt auch Funktionen zur Feinausrichtung und zum Zurücksetzen zur Verfügung. Dies trägt erheblich zu einer einfacheren Bedienung bei. Auch die Sicherheitsfunktionen wurden erweitert, sodass für jeden Benutzer eine Zugriffsebene festgelegt werden kann.
– Es stehen nun auch verschiedene Peripheriegeräte zur Verfügung. Einige davon erscheinen recht einfach für ein komplexes System wie das von DME64N und DME24N.
Nakayama:
Bei der Entwicklung dieser Steuerungen haben wir uns an den Anforderungen nicht professioneller Benutzer orientiert, wie etwa einem Pfarrer in einer Kirche, um so eine einfache Handhabung zu gewährleisten. Eine weitere nützliche Funktion beim ICP1 ist die Auswahlmöglichkeit der Anzeige in fünf Sprachen.
Takeda:
Nach der Markteinführung der DME32 gab es eine große Nachfrage nach Hardware-Steuerungen. Die Benutzer forderten Benutzeroberflächen für das Ein-/Ausschalten, die Programmauswahl und die Pegelsteuerung. Diese Steuerungen sind jetzt standardmäßig enthalten, sodass Benutzer keine teure Zusatz-Hardware mehr benötigen. Das ICP1 verfügt über eine LCD-Anzeige, die gewissermaßen ein Fenster in das DME64N bzw. das DME24N darstellt, und es dem Bediener ermöglicht, voreingestellte Parameter zu überprüfen und zu steuern. Auch das Bearbeiten von Parametern eines Mischpults DME64N oder DME24N, das in einem Verstärker-Rack außerhalb des Kontrollraums untergebracht ist, ist über das ICP1 möglich. Das geht ganz einfach, und es ist dafür kein Computer erforderlich.
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ICP1 |
CP4SF |
CP4SW |
CP1SF |
– Wie werden die DME-Produkte der Zukunft aussehen?
Takeda:
Wir konzentrieren uns momentan darauf, den Wert der einzelnen Produkte zu erhöhen, indem wir sie in eine Systemlösung integrieren. Wir möchten den Kundenanforderungen nicht nur durch einzelne Produkte gerecht werden, sondern durch umfassende Systeme neue und einzigartige Werte anbieten. So kann durch eine verbesserte Konnektivität zwischen verschiedenen Arten von Geräten oder einem einfacheren Setup möglicherweise die Produktivität der Benutzer gesteigert werden. Hierbei ist entscheidend, wie problemlos und effizient die einzelnen Produkte innerhalb eines Systems arbeiten. Ich möchte dies an einem Beispiel veranschaulichen. Bei der DME32 mussten die Matrixkomponenten der DME über einen Computer bedient werden. Beim DME64N dagegen können Matrixkomponenten direkt über ein PM5D gesteuert werden. Wir haben diese Funktion implementiert, um durch eine erweiterte Mischpultintegration einen verbesserten Systembetrieb zu erreichen. Wir versuchen, zu erfahren, welche Informationen für den Bediener des Geräts erforderlich sind oder auf welche Parameter es in spezifischen Situationen ankommt. Auf diese Weise können wir die Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit unserer Systeme noch weiter erhöhen. Als weiteres Ziel möchten wir Systeme entwickeln, die eine hohe Flexibilität für Erweiterungen und Aktualisierungen von Hardware-Komponenten ermöglichen.
– OK. Die Schlüsselworte sind also „System“ und „Netzwerk“. Worin liegen den die Hauptvorzüge von Audio-Netzwerken?
Taku Nishikori (Softwaretechniker):
In herkömmlichen Systemen müssen alle Geräte in Übereinstimmung mit dem Audio-Signalfluss des Systems angeschlossen werden, und das Hinzufügen von Geräten bedeutet in der Regel, dass eine neue Verkabelung erforderlich ist und zusätzliche Installationsarbeiten und höhere Kosten anfallen. In einem vernetzten System dagegen können Geräte kostengünstig und problemlos hinzugefügt oder entfernt werden. Zusätzliche Geräte werden einfach in das nächstgelegene Switching-Hub oder Endgerät eingesteckt, ohne dass Signale über eine Software verteilt werden müssen. Ganz einfach also. Die Yamaha-Geräte NHB32C und ACU16C, die vor DME64N und DME24N auf dem Markt eingeführt wurden, wurden beide für den Einsatz in CobraNet-Netzwerken entwickelt. Beim NHB32C erfolgt die Kommunikation zwischen AES/EBU und CobraNet. Beim ACU16C wird dagegen eine Konvertierung von CobraNet zu Analog-Audio durchgeführt, und es wird die Überwachung und Steuerung von Endstufen für die PC-N-Reihe ermöglicht.
Nakayama:
Wir haben die Mini-YGDAI-CobraNet-Karte, die MY16-C, parallel zu DME64N und DME24N entwickelt. CobraNet ist mit Peripheriegeräten auf dem TCP/IP-Protokoll kompatibel, deswegen haben wir die Steuerung der DME auch über Ethernet ermöglicht.
– Weshalb haben Sie sich für CobraNet entschieden?
Nakayama:
Der Hauptgrund war die große Verbreitung dieses Netzwerks. Wir hätten auf unserem proprietären Protokoll auch ein eigenes Netzwerk entwickeln können. Dadurch wäre aber die freie Auswahlmöglichkeit der Kunden eingeschränkt worden, da kein einzelner Hersteller sämtliche Komponenten für ein gesamtes PA-System liefern kann. Viele Benutzer verfügen über eine CobraNet-Lizenz, und wir denken, dass das DME64N bzw. das DME24N für unsere Kunden dadurch noch attraktiver ist.
– Was ist mit den Audio-Netzwerken anderer Hersteller? Hersteller wie AVIOM und AUVITRAN haben Mini-YGDAI-Karten für ihre eigenen Protokolle auf den Markt gebracht. Werden Sie diese unterstützen?
Hiroshi Hamamatsu (“Producer”):
Selbstverständlich. Solange CobraNet ein weitgehend „soziales“ Protokoll bleibt, möchten wir die Kompatibilität mit anderen Open-Architecture-Netzwerktechnologien aktiv gewährleisten. Glücklicherweise ist dies auch im Sinne der von Ihnen erwähnten Hersteller, die sich sehr kooperativ zeigen.
– Ich hätte noch einige weitere Fragen zum Thema Netzwerk, aber leider haben wir dafür nicht mehr genügend Zeit zur Verfügung. Ich hoffe, bald wieder eine Gelegenheit zu erhalten, um mit Ihnen sprechen zu können. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Gespräch genommen haben.
[Ingenieure, die interviewt wurden...]

Shinjiro Takeda (Produktplanung)
Vor seiner Anstellung bei der Yamaha Corporation im Jahr 2003 arbeitete Takeda in der Planungsabteilung für Soundsysteme bei Yamaha Sound Technologies, wo er u. a. Soundsysteme für Konzerthallen und Theater entwickelte. Zu seinem jetzigen Aufgabenbereich gehört die Produktplanung für fest installierte Soundsysteme.
* Yamaha Sound Technologies ist ein japanisches Tochterunternehmen der Yamaha Corporation für Vertragsgeschäfte.

Masamitsu Hasegawa (Produktplanung)

Satoshi Takemura (Softwaretechniker)
Takemura wechselte im Jahr 2001 zu Yamaha, nachdem er zuvor als Hardware- und Softwaretechniker bei einem Hersteller elektronischer Messgeräte tätig war. DME ist das zweite Yamaha-Projekt, an dem er mitarbeitet.

Mitsuaki Ando (Hardwaretechniker)
Ando ist seit 1973 bei Yamaha angestellt und beschäftigt sich seitdem mit der Hardware-Entwicklung für analoge Mischgeräte, digitale Signalprozessoren und Aufzeichnungsgeräte. Zu den von ihm entwickelten Produkten gehören SPX90 und AW4416.

Kei Nakayama („Producer“)
Nakayama nahm 1997 die Arbeit bei Yamaha auf und war an der Entwicklung des 01V beteiligt. Anschließend wurde er dem Entwicklungsteam für das PM1D zugeteilt, wo er fünf Jahre im Bereich der Software-Entwicklung tätig war. Als „Producer“ ist er derzeit für die technischen Aspekte des DME-Projekts zuständig.

Eizo Amiya (Grafik & optisches Design)
Amiya ist seit 1986 bei Yamaha Design Laboratory beschäftigt. Über mehrere Jahre hinweg befasste er sich hier mit dem optischen Design elektronischer Keyboards und anderer digitaler Geräte, bevor er an einer Reihe von Pro Audio-Projekten, wie z. B. PM4000, DMC1000 und AW4416, mitarbeitete. In seiner jetzigen Position leitet er ein Entwicklungsteam für Pro Audio-Geräte.

Hiromu Miyamoto (Softwaretechniker)
Miyamoto begann seine Karriere bei Yamaha im Jahr 1987. Hier war er zunächst an der Entwicklung von Software für Rhythm Machines und ähnliche Geräte beteiligt, bevor er sich mit der Software-Entwicklung für Anwendungen der Windows-Ablaufsteuerung beschäftigte. Seit 2003 arbeitet er als Entwicklungsleiter an DME Designer.

Makoto Hiroi (Softwaretechniker)
Hiroi ist seit 1989 bei Yamaha angestellt. Nach zwei Jahren in der LSI-Entwicklungsabteilung arbeitete er die folgenden elf Jahre als Programmierer von DSPs und Ablaufsteuerungssoftware. Zu seinem aktuellen Aufgabenbereich gehört die Entwicklung von Editor-Software. Unter seiner Mitarbeit wurde Studio Manager für die Mischpulte DM2000 und 02R96 entwickelt.

Taku Nishikori (Softwaretechniker)
Nishikori arbeitet seit 1991 bei Yamaha, wo er mehr als zehn Jahre Software für digitale Mischgeräte entwickelte. Zu den Produkten, an denen er mitgearbeitet hat, gehören DMC1000, ProMix01, 02R, 03D, 01V und PM1D. In der Marketing-Abteilung erstellt er derzeit Lehrpläne für Produktschulungen und -seminare.

Hiroshi Hamamatsu („Producer“) :