Skip Navigation
M7CL - FAQs (Häufig gestellte Fragen)
M7CL - FAQs (Häufig gestellte Fragen)
Klangqualität
- Von welchem Pult hat das M7CL die Mic-Preamps? Vom DM2000 oder vom PM5D-RH?
Weder noch. Die Preamps wurden eigens für das M7CL entwickelt. Alle Input-Kanäle, Stereo-Kanäle eingeschlossen, verfügen über diese neuen, speziell für Liveanwendungen optimierten Preamps. Sie entsprechen zwar nicht denen aus dem PM5D-Pult, wurden aber vom gleichen Team entworfen.
- Welche Samplingfrequenzen werden unterstützt, und wie hoch ist die Bitrate?
Unterstützt werden 48 KHz und 44,1 KHz. Die Wandler arbeiten mit 24 Bit, intern aber wird mit 32 Bit gerechnet.
- Wie groß ist der Dynamik-Umfang? Wie hoch ist der Ausgangspegel?
Die Preamps verfügen über eine Empfindlichkeit von -82 dBu (dies ist das leiseste Signal, das noch auf den Studiopegel von +4 dBu angehoben werden kann). Der maximal mögliche Eingangspegel liegt bei +30 dBu (höhere Pegel verursachen Verzerrungen). Der maximale Ausgangspegel vor dem Auftreten von Verzerrungen beträgt +24 dB. Mit Hilfe von internen Schaltern können Sie diesen Pegel für Anpassungen auf +18 dB herabsetzen.
- Wie steht es um die Qualität der internen Effekte? Wird es für das M7CL Zusatz-Effekte aus der 'Add-On'-Reihe geben?
Das M7CL verfügt über vier Effekt-Module in SPX-Machart. Standardmäßig gehört neben zahlreichen SPX-Effekt-Klassikern auch der neue Edel-Hall REV-X dazu. Zusatzeffekte wie simulierte Röhren- oder VCA-Kompressoren (YAMAHA-VCM-Technologie) aus dem 'Channel Strip'-Bundle gibt es derzeit leider noch nicht, aber in der Library wurde bereits Platz für sie reserviert, da sie bald erhältlich sein sollen.
- Wie hoch ist die Gesamt-Latenz der Konsole?
Bei 48 KHz weniger als 2,5 Millisekunden.
Funktionen
- Ist der Gain des Mikrofon-Vorverstärkers Recall-fähig?
Ja, alle Preamps sind Recall-fähig (ihre Einstellungen werden mit den Mischszenen gespeichert). Das M7CL kann außerdem bis zu sechs Recall-fähige Preamp/AD-Geräte vom Typus Yamaha AD8HR fernsteuern.
- Wie viele Inputs kann ich verbinden?
Das M7CL-48 verfügt über 48 Mono-Mic/Line-Inputs (beim M7CL-32 sind es 32) und vier Stereo-Mic/Line-Inputs. Via Mini-YGDAI-Karten in den vorhandenen 3 Steckplätzen, können Sie dem Pult zusätzliche Inputs verschiedenster Formate wie ADAT, AES/EBU oder analog hinzufügen, aber Sie können noch immer lediglich maximal 48 Kanäle (32) und vier Stereo-Kanäle zur gleichen Zeit mixen.
- Gibt es 2TR-Digitaleingänge wie bei anderen Yamaha-Mischern?
Das M7CL hat in der Grundausstattung nur analoge Inputs. Digitale Inputs können über Mini-YGDAI-Karten nachgerüstet werden. Allerdings gibt es einen digitalen 2-Track-Output im XLR-AES/EBU-Format.
- Werden alle Mini-YGDAI-Karten vom M7CL unterstützt?
Das M7CL unterstützt alle aktuellen Yamaha-Mini-YGDAI-Karten, außer die MY16-mLAN. Zusätzlich werden die AuviTran-AVY16-ES-Ethersound-Karte, die MY16MADI64-Karte von Audio Service und die Aviom-16/o-Y1-Karte unterstützt.
- Warum gibt es auf der Rückseite nur 16 XLR-Output-Buchsen?
Zusätzlich zu den L&R-Summen und zur Mono-Summe gibt es 8 Matrix-Busse, 16 Mix-Busse und einen Stereo- oder LCR-CUE-Bus. Alle diese Pult-internen Outputkanäle können den 16 realen XLR-Omni-Outs auf der Rückseite zugeordnet werden. Denken Sie daran, dass beispielsweise Sends zu internen Effekten das Pult gar nicht verlassen müssen und daher keine XLRs brauchen. Falls Sie dennoch mehr als 16 Output-Anschlüsse benötigen, können Sie diese über entsprechende Mini-YGDAI-Karten nachrüsten (z.B. MY4-DA). Interessant ist auch, dass ein Outputsignal auf mehrere Output-Anschlüsse gelegt werden kann, was einem verlustfreien aktiven Split entspricht.
- Wie viele Dynamik-Einheiten (Gates und Kompressoren) gibt es?
Es gibt für jeden Input zwei Dynamik-Module und für jeden Output eines. Das Input-Dynamik-Menü des ersten Moduls besteht aus Gate, Ducking, Kompressor und Expander. Das zweite Modul besteht aus Kompressor, zwei verschiedenen Kompandern und einem De-Esser. Das Output-Dynamik-Menü besteht aus Kompressor, Expander und zwei Kompandern.
- Welche internen Effekte gibt es?
Das interne Rack umfasst bis zu acht Geräte. Jedes Modul kann als GEQ fungieren, entweder als Mono-31-Band- oder als Dual-31-Band 'Flex 15'-GEQ. Vier können als Multieffekte vom Typus SPX mit der gesamten Parametervielfalt fungieren, und zwar inklusive des neuen REV-X Edelhalls. Sie können sogar eine Taste auf dem Pult für das Eintappen des Delay-Tempos festlegen.
- Was ist ein 'Dual 31 Band Flex 15 GEQ'?
Bei einem normalen 31-Band-GEQ können Sie so viele Bänder anheben oder absenken wie Sie wollen. Bei einem 'Flex 15' können Sie nur 15 Bänder gleichzeitig anheben oder absenken, dafür aber auf zwei unabhängigen Kanälen. Der Flex-GEQ hat die gleiche Klangqualität und auch 31 Bänder, nur die gleichzeitige Nutzung der Bänder ist begrenzt.
- Was passiert, wenn ich versuche, bei einem 'FLEX 15'-GEQ mehr als 15 Bänder zu justieren?
Der 16. Fader wird verriegelt und auf Unity Gain gesetzt. Auf dem Bildschirm erscheinen die unbeweglichen Fader in einer anderen Farbe, um zu zeigen, dass sie nicht mehr verwendbar sind. Jeder andere Fader kann resettet werden, um den benötigten Fader freizugeben. Es gibt im 'Flex 15'-Parameter-Popup einen 'AVAILABLE BANDS'-Zähler für die noch freien Bänder.
- Hat das M7CL VCA-Gruppen?
Das M7CL verfügt über 8 DCA-Gruppen, die genau wie VCA-Gruppen funktionieren. Im Centralogic-Bereich befinden sich 8 DCA-Gruppen-Fader.
- Gibt es beim M7CL Mute-Gruppen? Ich sehe keine Tasten dafür?
Es gibt 8 Mute-Gruppen. Es gibt zwar keine zweckgebundenen 'Mute Master'-Tasten, aber die 'User Defined'-Tasten können mit dieser Funktion belegt werden. Die 'User Defined'-Tasten 9 und 10 wurden als Mute-Gruppen-Master 1 und 2 vorprogrammiert. Das M7CL kann natürlich auch einfach Szenen speichern, in denen die Kanal-On/Off-Funktion als einzige Veränderung wieder aufgerufen wird, woraus sich noch mehr Möglichkeiten für Stummschaltungen ergeben.
- Welchem Zweck dient das Fragezeichen-Symbol im 'Function Access'-Bereich?
Diese Schaltfläche ruft ab V1.10. der Firmware das Hilfe-Menü auf. Mehr Informationen dazu finden Sie im Handbuch-Nachtrag M7CL V1.10.
- Kann ich die Fader für die Bedienung der internen GEQs benutzen?
Ja. Die GEQs können mit den Centralogic-Fadern bearbeitet werden.
- Kann ich die Einstellungen von einem GEQ zum anderen kopieren?
Ja. Sie können die Einstellungen eines GEQs via 'Copy/Paste' auf einen anderen GEQ kopieren oder sie in einer 'Library' (Bibliothek) ablegen, um sie später zu benutzen. Wenn Sie die aktuelle Einstellung via Kopierfunktion in die Zwischenablage legen, können Sie diese verändern und mit der [COMPARE]-Taste zwischen alter und neuer Einstellung hin- und herschalten, beide vergleichen und die bessere behalten. Sie können die Parameter eines 31-Band-GEQs auf einen 'Flex 15'-GEQ kopieren, sofern nicht mehr als 15 Bänder bewegt wurden.
- Müssen die Effekt-Returns auf die 'ST IN'-Stereo-Kanäle geroutet sein?
Nein. Die Effekt-Returns sind in der Grundeinstellung auf die 'ST IN'-Stereo-Kanäle geroutet, aber Sie können diese auch ganz leicht auf beliebige andere Inputs legen.
- Einige der Encoder regeln in sehr großen Schritten. Wie gelange ich an Zwischenwerte?
Indem Sie einen Encoder beim Drehen gleichzeitig drücken, erhalten Sie eine feinere Auflösung für die MIX-Sends, die MATRIX-Sends, das OUTPORT-Setup etc.
- Hat das M7CL eine digitale Pegelanpassung (Attenuator) für jeden Kanal?
Ja, jeder Kanal verfügt über eine digitale Pegelanpassung. Diese befindet sich im ATT/HPF/EQ-Popup. Bedient wird sie, sofern das Fenster geöffnet ist, über den ersten Multifunktions-Encoder unter dem Display.
- Warum ändern einige Bildschirmschaltflächen ihre Farbe von weiß zu blau oder schwarz?
Weiße Schaltflächen befinden sich sozusagen in der Einstellung, mit der sie beschriftet sind. Zum Beispiel ist ein weißer [ON]-Schalter in der "An"-Position. Ein schwarzer oder blauer [ON]-Schalter ist aus. Aux- und -Matrix-Regler auf dem Bildschirm sind im ausgeschalteten Zustand grau. EQ-Kurven sind grün, im ausgeschalten Zustand aber grau.
- Wenn ich mit dem M7CL für die Monitore mische, wo schließe ich meine Listen-Wedge an?
Um den Monitor-Weg zu einem 'Omni Out' auf der Rückseite des Pules zu routen, betätigen Sie das MONITOR-Kopfhörer-Symbol im 'Function Access"- oder Funktionszugriffsbereich. Nun erscheint das MONITOR-Popup, von dem aus Sie zum Monitor-Ausgangs-Routing kommen, indem Sie die graue Schaltfläche [---] unter der Pegelanzeige betätigen. Es erscheint das Popup-Menü 'OUTPUT CHANNEL SELECT'. Von hier wählen Sie die [MONITOR OUT]-Registerkarte an und danach [MONI L]. Wiederholen Sie den Vorgang für [MONI R] und [MONI C], falls erforderlich.
Falls Sie nur eine einzige Mono-Listen-Wedge verwenden, können Sie die CUE-Signale mit [MONO MONITOR] mono abhören. Diese Funktion befindet sich ebenfalls im [MONITOR]-Bereich, den man über das Kopfhörer-Symbol auf der rechten Seite einer jeden Ansicht erreicht.
- Gibt es bei für die Kopfhörer-Speisung ein Delay?
Ja. Es dient dem Zeitabgleich der Kopfhörer an die Haupt-PA, wenn der FOH-Standort weit weg von der Bühne ist.
- Gibt es einen bei der Einrichtung sehr hilfreichen Tongenerator oder Oszillator?
Ja. Man kann auf der [MONITOR]-Seite (Kopfhörer-Symbol) zwischen einem Ton, Rosa Rauschen und Rausch-Impuls (Noise Burst) auswählen.
- Ist die Gain-Einstellung des Mic-Preamps für das Talkback regelbar oder speicherbar?
Ja und nein. Es gibt einen fest zugeordneten Talkback-Input an der Vorderkante des M7CL mit einem nicht Recall-fähigen Gain. Ein zweiter Talkback-Input, den man über das 'Input Patch'-Menü erreicht, ist mit einer Mischszene wieder aufrufbar. Das Talkback kann auf jeden Output geroutet werden, was wiederum nicht Recall-fähig ist.
- Kann ich zwei oder mehr M7CLs miteinander kaskadieren?
Das M7CL verfügt über keinen speziellen Anschluss, welcher der Kaskadierung (Verlinkung der Busse) mit anderen Pulten dient, aber es geht mit Hilfe von Mini-YGDAI-Erweiterungskarten. Zwei auf diese Weise kaskadierte M7CL-48-Mischer verfügen über 96 Kanäle und 16 gemeinsame Mix-Busse. Über MIDI werden der Szenen-Recall, die DCAs sowie weitere Fader-Bewegungen gespeichert.
Der Touchscreen
- Wie lange hält der Touchscreen?
Der Touchscreen des M7CL wurde eigens dafür entwickelt, ständig angefasst zu werden! Er ist vergleichbar mit den Bildschirmen in Supermärkten oder Schnellrestaurants, wo eine permanente Benutzung zu keinerlei Problemen führt. Wenn Sie 200 Mal am Tag auf dieselbe Stelle drücken - und das 300 Mal im Jahr, dürfte der Bildschirm locker 150 Jahre halten.
- Kann ich die Berührungsempfindlichkeit des Touchscreens verändern?
Die Berührungsempfindlichkeit ist unveränderbar. Aber Sie können den empfindlichen Bereich neu einstellen, falls durch Ihren Fingerdruck partout nicht der gewünschte Effekt erzielt wird.
- Muss ich den Touchscreen mit meinen Fingern bedienen? Kann ich auch zum Beispiel Radiergummis auf einem Bleistift, Kugelschreiber oder Schraubenzieher verwenden?
Der Touchscreen reagiert auf Druck und wurde für Finger entwickelt. Bleistift-Radierer oder andere weiche Stifte funktionieren auch. Scharfe Gegenstände sollten jedoch vermieden werden, da sie die Bildschirmoberfläche beschädigen können, was die Arbeit ungemein erschwert.
USB-Speichergeräte
- Welche USB-Speichergeräte kann ich verwenden und woher bekomme ich sie?
Yamaha stellt keine USB-Flash-Datenspeicher her und verkauft sie auch nicht. Es gibt sie aber von zahlreichen Herstellern überall im Computer- und Elektronik-Fachhandel. Das M7CL verfügt über einen USB 1.1 Anschluss. Sie sollten also wissen, dass sowohl USB-1.1.- als auch USB-2.0.-Geräte funktionieren. Die Speicherkapazität darf allerdings 2 Gigabyte nicht übersteigen. Das Laufwerk kann mit FAT12, FAT16 oder FAT32 formatiert werden, darf aber nicht partitioniert werden. Sie können neue Datenspeicher mit dem M7CL selbst formatieren, aber denken Sie daran: Alle alten Dateien auf dem Datenträger werden dabei gelöscht.
- Was macht das M7CL mit andere Dateitypen auf meinem USB-Gerät? Wird es PM5D-Dateien erkennen?
Das M7CL wird sie einfach als 'unknown' (unbekannt) ignorieren. Es erkennt nur .M7C-Szenen-Dateien, .M7U-'User Key'-Dateien und .PGM-Dateien, welche die M7CL-Firmware beinhalten. Es ist nicht möglich, Daten vom M7CL zu anderen Yamaha-Mixern oder auf umgekehrtem Wege zu übertragen.
- Woher weiß ich, dass der Datei-Transfer fertig ist, und ich das USB-Gerät entfernen kann?
Sie können das Speichergerät zu jeder Zeit einfach in das Pult stecken und mit einem Handgriff wieder entfernen. Trotzdem sollten Sie den gerade hineingesteckten Datenträger nicht plötzlich wieder rausreißen – erst recht nicht dann, wenn gerade Daten übertragen werden. Während der Datenübertragung wird in der linken oberen Ecke 'ACCESS' angezeigt und am Datenträger blinkt die LED.
- Wie groß sind die M7CL-Dateien? Wie viele Megabytes sollten auf meinem USB-Datenträger frei sein?
Die 'User Key'-Dateien (Benutzerschlüssel-Dateien, .M7U) sind nicht größer als 30 KB. Eine 'All Data'-Datei (.M7C) mit vielen gespeicherten Mischszenen wird kaum größer als 6 oder 7 MB sein. Also reicht selbst ein kleiner USB-Stick mit 32 MB aus, um Daten für mehrere Shows zu speichern.
- Wozu kann ich den USB-Anschluss noch benutzen?
Für nichts Weiteres als oben beschrieben. Der Anschluss kann weder für Hubs noch für Tastaturen, Computer etc. verwendet werden.
Sicherheitsfunktionen
- Was ist der Administrator-Modus?
Das M7CL kann so eingerichtet werden, dass der Zugang zu verschiedenen Funktionen, etwa zum Output-Routing, zum Effekt-Routing oder sogar zum Summenfader verhindert werden kann. Im Administrator-Modus kann hingegen auf alle Funktionen zugegriffen werden. Es können Passwörter gesetzt und USB-'User Keys' (Benutzerschlüssel) eingerichtet werden.
- Was ist der Guest- oder Gast-Modus?
In der Grundeinstellung entspricht der Guest- oder Gast-Modus dem Administrator-Modus. Aber der Administrator kann bestimmte Funktionen für den Gast sperren. Zudem kann der Gast seine eigenen 'Preferences' (Voreinstellungen) haben (ausgewählt aus dem 'USER SETUP'-Menü). Der Administrator-Modus kann durch ein Passwort gesichert werden, was den Gast daran hindert, auf die geschützten Funktionen zuzugreifen. Typisch wäre es, den Gast von allen internen Verpatchungen, von der Bus-Konfiguration und von den Outport-Setup-Seiten fernzuhalten.
- Was ist der 'External User Key'-Modus ('Externer Benutzerschlüssel'-Modus)?
Zwischen den Sicherheitsstufen des Administrators und des Gastes können Sie 'User Keys' (Benutzerschlüssel) einrichten. Dem Inhaber eines 'User Keys' können zusätzliche Rechte eingeräumt werden, wie zum Beispiel der Zugang zu den Patchfunktionen, ohne dass dieser User diese Rechte an einen Gast weitergeben kann. Der Key (oder Schlüssel) liegt in Form einer Datei vor, die auf einem USB-Datenträger gespeichert ist.
- Welche Funktionen können gesperrt werden?
Die sperrfähigen Funktionen reichen bis hinab zu einzelnen Kanälen und können der 'User Level'-Registerkarte im 'User Setup' entnommen werden. Es macht beispielsweise Sinn, bei einer Festinstallation die Output-Konfiguration und das System-Setup zu sperren. Auch kann der Master-Fader für eine Begrenzung der Gesamtlautstärke blockiert werden. Denken Sie daran: Verschiedene 'User Key'-Inhaber können auch unterschiedliche Zugriffs-Privilegien haben.
- Ist es möglich, die Konsole freizuschalten, wenn ich meinen USB-Key verloren habe?
Das M7CL ist im Administrator-Modus immer freigeschaltet - USB-Keys sind also nicht vonnöten. Falls der Administrator sein Passwort vergisst, muss die Konsole initialisiert werden. Dazu gehört, dass man das Pult herunterfährt und beim wieder Hochfahren bestimmte Tasten drückt. Dabei wird die Audioverarbeitung unterbrochen und alle gespeicherten Daten gehen verloren.
- Was würde passieren, wenn man während einer Show versehentlich den USB-Key entfernt?
Wenn der USB-Key entfernt wird, wechselt das M7CL auf die Gast-Sicherheitsstufe. Die Audioverarbeitung ändert sich nicht, aber einige Funktionen werden nicht mehr verfügbar sein, je nachdem, welche Zugriffsrechte einem Gast eingeräumt wurden.
- Verfügt das M7CL über einen Anschluss für einen externen Bildschirm?
Es gibt keinen VGA- oder Monitor-Ausgang, aber viele Funktionen können mit einem Computer, auf dem der Studio-Manager läuft, angezeigt werden.
Der M7CL-Editor - die externe Computer-Software
- Muss das M7CL mit einem PC verbunden werden, um alle Funktionen zu erreichen?
Nein. Alle Funktionen des M7CL werden über das Pult selbst erreicht. Der M7CL-Editor läuft auf einem externen PC. Mit ihm können gespeicherte Szenen und Setups entworfen oder editiert werden. Mit dem M7CL 'online' verbunden, kann das Pult vom Computer aus in Echtzeit bedient werden.
- Welche Vorteile ergeben sich durch den M7CL-Editor?
Vor allem können Sie die Konsole konfigurieren, d.h. das Routing, die GEQs, die Effekte, die Dynamics sowie die Benennungen programmieren. Sogar ein Roughmix vom PC aus ohne Konsole ist möglich. Anstatt einen halben Tag mit dem M7CL und Patchaufgaben zu verbringen, können Sie die Arbeit bequem von zu Hause aus erledigen. Das Benennen der Kanäle zum Beispiel geht mit einer PC-Tastatur viel schneller.
- Was kann über den M7CL-Editor ferngesteuert werden - und wie?
Wenn das M7CL via Netzwerk mit einem PC verbunden ist, können die meisten Setup- und Mix-Einstellungen vom Computer aus geschehen. Die M7CL-Software verfügt über zahlreiche virtuelle Abbilder der Fader, Regler, Tasten etc., die mit der Maus bedient werden.
- Ist die Software vergleichbar mit dem Studio-Manager für das DM2000 oder das PM5D?
Ja. Der M7CL-Editor funktioniert nur im Rahmen des Host-Programms Studio-Manager, wie beim PM5D und anderen von der Software unterstützten Konsolen auch.
- Wie viel kosten der Studio-Manager und der M7CL-Editor?
Der Studio-Manager und der M7CL-Editor werden kostenlos angeboten. Die Programme und Updates stehen bei Yamaha zum freien Download bereit. Zurzeit müssen Sie sich dafür nicht einmal persönlich registrieren.
(http://www.yamahaproaudio.com/downloads/)
- Funktionieren Studio-Manager und M7CL-Editor auch auf einem Mac?
Nein, es gibt derzeit keine Mac-Version vom M7CL-Editor.
- Wie verbinde ich das M7CL mit dem PC? Kann ich den USB-Anschluss benutzen?
Die Verbindung erfolgt via Netzwerk-Anschluss auf der Rückseite. Die USB-Buchse eignet sich nicht für die Verbindung zum Studio Manager. Die Dateien jedoch, die mit dem Editor erstellt worden sind, können auch mit einem USB-Speichermedium auf das M7CL übertragen werden.
- Was muss noch installiert werden?
Sie müssen den DME-N-Netzwerk-Treiber installieren, um einen PC an das M7CL anzuschließen. Bitte schauen Sie auf unserer Download-Site nach der aktuellsten Version.
http://www.yamahaproaudio.com/downloads/index.html
Extras
- Verfügt das M7CL über ein Havarie-Netzteil?
Das M7CL wird mit einem einzigen internen Netzteil ausgeliefert. Für Havarie-Zwecke können Sie ein PW800W nachrüsten, mit dem die Konsole auch noch funktioniert, wenn die interne Stromversorgung ausfällt. PW800W und M7CL müssen ausgeschaltet sein, während man die Verbindungen herstellt.
- Gibt es eine Meterbridge?
Es gibt eine optionale Meterbridge (MBM7CL). Alle Inputs haben Pegelanzeigen. Die Meterbridge zeigt die Output-Pegel an.
- Akzeptiert das M7CL die gleichen MY-Erweiterungskarten wie andere Yamaha-Mixer?
Ja. Das M7CL verfügt über drei Steckplätze, die alle aktuellen Yamaha-MY-Karten akzeptieren - außer der MY16mLAN.
- Gibt es eine Staubschutz-Abdeckung?
Ja.
- Funktioniert das M7CL mit dem Studio-Manager?
Ja. Es existiert ein M7CL-Editor für den Studiomanager. Die Verbindung wird via Netzwerk hergestellt. Die Software steht auf der Download-Seite kostenlos bereit.
(http://www.yamahaproaudio.com/downloads/)
- Kann ich eine externe Tastatur oder eine Maus anschließen?
Nein. Sie können Benennungen lediglich aus der 'Sample Name'-Library importieren oder diese über die Bildschirm-Tastatur eingeben.
- Kann ich das Pult wie beim PM5D mit einem Gerät der DME-N-Reihe verbinden und dieses mit dem Pult steuern?
Das M7CL hat keine spezielle Kaskadierungs-Vorrichtung oder Software, mit der sich eine DME-N steuern ließe. Dennoch können M7CL-Outputs auf eine DME-N-Mixing-Engine geroutet und mit dem 'DME Designer' gesteuert werden, der auf einem separaten Computer läuft.